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Nidwalden will bei der digitalen Justizplattform mitmachen

Keystone-SDA

Die Nidwaldner Justiz soll künftig digitaler werden. Der Regierungsrat spricht sich deshalb für die Beteiligung an der nationalen Justizplattform "justitia.swiss" aus, wie er am Mittwoch in einem Communiqué mitteilte.

(Keystone-SDA) Mit der Plattform sollen die Gerichte, Behörden, Anwältinnen und Anwälte sowie Verfahrensparteien künftig Dokumente sicher digital austauschen können. Das Ziel der Plattform ist es laut Mitteilung, «Verfahren zu beschleunigen» und die Stapel an Papierbergen zu ersetzen. Gleichzeitig werde die Nachvollziehbarkeit verbessert, da Eingaben und Zustellungen elektronisch erfasst werden, wie es weiter hiess.

Die Plattform ist Teil von «Justitia 4.0», dem Projekt zur Digitalisierung der Schweizer Justiz. Das Vorhaben wird von Bund und Kanton gemeinsam getragen. Mit dem Programm sollen dereinst alle an einem Justizverfahren beteiligten Parteien mit den Gerichten, Staatsanwaltschaften und Justizvollzugsbehörden Daten austauschen können. Damit soll unter anderem die Zusammenarbeit der Justizbehörden verbessert werden, so die Staatskanzlei.

Die Regierung beantragt dem Kantonsparlament, die Vereinbarung zu genehmigen, damit sich Nidwalden am Aufbau der Plattform beteiligen kann.

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