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Obwaldner Regierung will Steuersoftware weiterentwickeln

Keystone-SDA

Der Obwaldner Regierungsrat will die Steuerdeklaration für die Steuerpflichtigen vereinfachen. Er beantragt dem Kantonsparlament dafür einen Kredit von gut 1,4 Millionen Franken, wie er am Mittwoch mitteilte.

(Keystone-SDA) Die neue Lösung soll die Steuerpflichtigen besser durch die Deklaration führen, hiess es in der Mitteilung. Daten, die bereits bei der Steuerverwaltung vorhanden sind, etwa zu Personalien, Kindern oder Liegenschaften, sollen vorausgefüllt werden. Auch Daten aus Belegen könnten mit Bilderkennung übernommen werden.

Zudem sollen durch die neue Version über neun Jahre rund 1,1 Millionen Franken eingespart werden, hiess es weiter. Bereits im ersten Betriebsjahr würden 67’000 Franken eingespart, schrieb die Regierung.

Laut der Mitteilung ist die Weiterentwicklung für die Jahre 2027 bis 2031 geplant. 600’000 Franken entfallen auf Investitionen im Jahr 2027 und 0,8 Millionen Franken auf die Jahre 2028 bis 2031.

Das Projekt wird gemeinsam mit dem Nachbarkanton Nidwalden umgesetzt. Beide Kantone stellen sich als Pilotkantone zur Verfügung. Die Weiterentwicklung soll ein Baustein für die Einführung der Individualbesteuerung ab 2032 sein, wie es weiter hiess.

Gemäss dem Communiqué werden 98 Prozent der Steuererklärung von Personen mit Wohnsitz im Kanton vollelektronisch eingereicht.

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