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Opel-Chef erwartet Absatzeinbruch in 2010

Dieser Inhalt wurde am 03. Mai 2010 - 06:41 publiziert

BERLIN (awp international) - General Motors erwartet für 2010 bei den beiden europäischen Marken einen Absatzeinbruch von rund einem Sechstel. "Wir rechnen damit, in diesem Jahr rund eine Million Opel und Vauxhall zu verkaufen", sagte Opel-Chef Nick Reilly dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). In 2009 waren es 1,2 Millionen Stück gewesen. Nach Reillys Worten wird Opel in Westeuropa frühestens in fünf Jahren wieder das Niveau von 2007 erreichen. "Die Lage bessert sich zwar, aber nur langsam. In Osteuropa und Russland erwarten wir Wachstum, und den Export wollen wir ebenfalls moderat steigern."
Dabei will Reilly die Marke Opel als "deutsche Marke mit deutscher Technik" auf einer Reihe von Exportmärkten stärken oder sogar neu einführen. Konkret nannte er Australien, Südafrika und Südamerika. Es sei nicht zwingend, bestehende GM-Vertriebskanäle zu nutzen, sondern Opel könne auch mit unabhängigen Händlern zusammenarbeiten. In China wolle Opel neben Corsa, Meriva und Zafira auch den Astra und den Insignia unter der eigenen Marke anbieten. Ebenso könne Opel für die USA "eine attraktive Marke sein", doch stehe diese Frage "momentan nicht an"./DP/he

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