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Noch immer zu viele Lastwagen durch die Alpen

25 Jahre nach dem Ja der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zur Alpeninitiative ist die Schweiz unter den Alpenländern die Nummer Eins in Sachen Schienengüterverkehr: Mehr als zwei Drittel der durch die Schweiz transportierten Güter fahren per Bahn. Das Ziel, die Zahl der Lastwagen unter 650'000 pro Jahr zu senken, ist jedoch immer noch weit entfernt.

Dieser Inhalt wurde am 20. Februar 2019 - 15:00 publiziert
Kai Reusser / swissinfo.ch

Vergleicht man die Zahlen der Schweiz mit denen des Güterverkehrs in Österreich und Frankreich, so ist eines klar: Während der Schienenverkehr in Frankreich noch eine marginale Rolle im alpenquerenden Güterverkehr spielt und in Österreich knapp ein Drittel der Gesamtzahl ausmacht, scheint die Verlagerung von der Strasse auf die Schiene in der Schweiz gut voranzuschreiten.

Betrachtet man die Grafik der Tonnen von Gütern, die in der Schweiz auf Strasse und Schiene transportiert werden, so zeigt sich, dass seit 2012 die Menge der durch die Schweiz transportierten Güter kontinuierlich zugenommen hat, gleichzeitig aber die Tonnen von Gütern, die auf der Strasse transportiert werden, zurückgegangen sind. Im gleichen Zeitraum ging auch die Zahl der alpenquerenden Lastwagen zurück.

Die im "Bundesgesetz über die Verlagerung des alpenquerenden Güterschwerverkehrs von der Strasse auf die SchieneExterner Link" festgelegten Ziele wurden bisher jedoch kaum erfüllt. Gemäss Gesetz hätte die Zahl der Lastwagen bis 2011 unter eine Million gesenkt werden sollen. Dieses Ziel wurde aber erst 2016 erreicht.

Das Gesetz sah zudem ein Maximum von 650'000 Transitfahrten zwei Jahre nach Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels vor, also ab 2018. Doch im Jahr 2018 gab es noch immer über 900'000 Lastwagenfahrten über die Alpen.

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