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Zahl der Asylgesuche 2016 gesunken

Mit 5178 Asylgesuchen stand Eritrea 2016 an erster Stelle der Herkunftsländer. Keystone

Entgegen den Erwartungen haben letztes Jahr ein Drittel weniger Menschen in der Schweiz um Asyl ersucht. Der Rückgang stehe im Zusammenhang mit der Schliessung der Balkanroute, teilt das Staatssekretariat für Migration mit.

Dieser Inhalt wurde am 24. Januar 2017 - 11:00 publiziert
SRF, swissinfo.ch und Agenturen (Tagesschau vom 23. Januar 2017)

Gut 27'000 Menschen hätten 2016 in der Schweiz Asyl beantragt, teilte das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Montag mit. Die meisten Antragsteller kamen aus Eritrea, gefolgt von Menschen aus Afghanistan, Syrien und Somalia.

Der Rückgang sei in erster Linie auf die Schliessung der Balkanroute im März 2016 zurückzuführen. In diesem Jahr rechnet die Behörde mit gut 24'000 Asylgesuchen. In Deutschland war die Zahl der Anträge noch deutlicher gesunken: von 890'000 auf 280'000.

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