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Zürich (awp) - Die UBS steigt angeblich wieder ins Geschäft mit Wertpapieren auf Immobilien ein. Nach Angaben der Wirtschaftszeitung "Handelsblatt" planen UBS und Deutsche Bank eine milliardenschwere Verbriefung, die mit Krediten aus US-Gewerbeimmobilien unterlegt sind. Das Volumen soll bei 2,2 Mrd USD liegen. Beide Banken wollten sich dazu nicht äussern, heisst es weiter in der aktuellen Ausgabe der Zeitung (HB; 01.02.2010).
Die Emission wäre die grösste, seit der Markt im Juni 2008 einfror, berichtet das "Handelsblatt" mit Bezug auf Finanzkreise. Wenn das Projekt klappt, könnte sie das Eis für weitere ähnliche Verbriefungen brechen, schätzen Experten. Die US-Bank JP Morgan plant ebenfalls ähnliche Wertpapiere im Milliardenvolumen zu emittieren.
Derzeit führten die Deutsche Bank und die UBS Gespräche mit potenziellen Investoren, berichten Insider. Die beiden Banken loten aus, inwieweit Grossanleger bereit sind, sich in den Verbriefungen zu engagieren, die mit Gewerbeimmobilien besichert sind.
Ein Verkauf dieser auch Commercial Mortgage Backed Securities (CMBS) genannten Papiere galt bisher als besonders schwierig. Das Wertpapier wird mit Hypotheken auf Einkaufszentren, Hotels und Bürogebäuden unterlegt. Mit dem Schritt wollten Institute wie die Deutsche Bank und UBS ihre Bilanzen von Gewerbehypotheken erleichtern, heisst es.
UBS und Deutsche Bank versuchen den Angaben zufolge ihre Verbriefung durch die Laufzeit der mit der besten Bonitätsnote "AAA" ausgestatteten Tranche attraktiv zu machen. Sie betrage fünf, sieben oder zehn Jahre, berichteten Investorenkreise. Es gebe aber auch Tranchen mit schlechteren Noten, die bis zu einer mittleren Qualität von "BBB+" gingen.
ps/ra

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