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Online-Stimmen der Auslandschweizer:innen in Basel-Stadt nicht gezählt: Schwächt das Ihr Vertrauen ins E-Voting?

Gastgeber/Gastgeberin

Als Bundeshauskorrespondentin für SWI swissinfo.ch entschlüssele ich die Bundespolitik für die Auslandschweizer:innen. Nach meinem Studium an der Académie du journalisme et des médias der Universität Neuenburg führte mich mein beruflicher Weg zunächst zu verschiedenen Regionalmedien, darunter die Redaktionen des Journal du Jura, von Canal 3 und Radio Jura bernois. Seit 2015 arbeite ich in der mehrsprachigen Redaktion von SWI swissinfo.ch, wo ich meine Arbeit nach wie vor mit Leidenschaft ausübe.

Ein technisches Problem hat dazu geführt, dass die elektronischen Stimmen bei den Abstimmungen vom 8. März in Basel-Stadt ungültig geworden sind. Keiner der Zugangsschlüssel zur elektronischen Urne funktionierte, sodass 2048 Stimmen von Auslandschweizer:innen und Menschen mit Behinderung nicht berücksichtigt werden konnten.

Ihre Meinung interessiert uns: Hat dieser Vorfall Auswirkungen auf Ihr Vertrauen in die elektronische Stimmabgabe? Und wenn ja, welche? Erzählen Sie es uns!

Hier können Sie nachlesen, was in Basel passiert ist:

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M
Marc BKK

Weitermachen! __EVoting wird der zukünftige Weg sein und es muss möglich sein, diesen Weg sicher anzubieten! __Ich warte seit Jahren! __Gruss

C
Cirripedia

Aus Fehlern lernt man. Deshalb testet man neue Methoden zuerst mal im kleinen Rahmen. Da das e-voting sehr wahrscheinlich eine Zukunft hat, braucht es nun gute, kreative Ideen - wo man die Daten sicher speichert, wie man sie ver- und entschlüsselt, etc. Da die Panne diesmal angeblich Low Tech war, ist auch die Optimierung von jedem Schritt nötig, um mögliche Fehlerquellen vorzubeugen. ____Ich wünsche mir aber, nicht nur aus Nostalgie, dass unser Konsulat als Wahllokal für frühzeitige Stimmabgabe dienen könnte.

Y
Yes we can
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus FR übersetzt.

Es ist zwar bedauerlich, aber wir können uns dem Fortschritt nicht widersetzen. Die meisten unserer Dokumente – Bankunterlagen, Steuerunterlagen, notarielle Urkunden, Reisepässe usw. – werden digitalisiert. Hoffen wir, dass dies nur ein Anlaufschwierigkeit ist und es in Zukunft keine Probleme mehr geben wird. Auf jeden Fall hat die junge Generation bereits große Schritte in diese Richtung unternommen.

C’est bien regrettable mais nous ne pouvons nous opposer au progrès. La majorité de nos documents: bancaires, impôts, notariaux, passeports,… sont informatisés. Espérons que cela n’est qu’un problème de jeunesse et qu’a l’avenir il n’y aura plus de problème. En tous les cas la jeune génération a dejà fait des grands pas dans cette direction.

A
Antonella
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus IT übersetzt.

Nein, ich habe Vorbehalte gegenüber der elektronischen Stimmabgabe. Nein. Ich möchte meine Gedanken nicht in dieser hässlichen digitalen Welt verlieren. Ich habe Vorbehalte gegenüber der KI.__Wir müssen uns ohnehin schon an Banking-Apps anpassen.__Ich bin definitiv für ein NEIN, nein. Ich glaube an die viel gepriesene Privatsphäre.

No, diffido sul voto elettronico. Non. Mi va di mettere le mie idee allo sbando nel brutto mondo digitale. Diffido della AI.__Per forza già dobbiamo adattarci alle app bancarie.__Sono certamente per un NO, no. Credo alla tanta decantato privacy.

D
DcPS

Durchaus möglich, das Schutznaßnahmen integriert wurden (das Wie sei egal), die nach einer primären Öffnung zu Testzwecken weitere Zugriffe verhindern. Damit ließen sich Manipulationen feststellen - aber nicht viel mehr.. Der Inhalt von 2048 Stimmen scheint auch mir verdächtig, daß könnte auf einen Überlauf (Beschränkung der Abfrage Hinauslaufen - ein Datenfehler in der Urne selber. __Dieser kan auch exogen erzeugt werden: Fehler durch energiereiche Strahlung, die rein zufällig ein Bit kippen (die Urne selber hat keine Ersatzkopien. Mit diesem Fehler muß man leben - oder Stimmen dreimal an verschiedenen Stellen speichern - mit noch unerwarteten Folgen.__Wie im normalen Leben: nichts ist unmöglich. Die Wahl ist sicher gültig, wenn - egal wer alle 2048 Stimmen zugeordnet bekäme, nichts an der Stimmlage ändert.__Wir leben mit Unwägbarkeiten - separate Checksummen der Urnen könnten aber helfen, wenn sie woanders gespeichert werden und die Stimmen nicht verraten.

S
Sam.Washington
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus FR übersetzt.

Meiner Meinung nach sollte man trotz der großen Fortschritte in Wissenschaft und Technologie vorsichtig sein. Das klassische Verfahren sollte beibehalten werden: 1) Wahlkarte 2) Amtlicher Ausweis: Staatsbürgerschaftsbescheinigung, Reisepass, Führerschein, Wehrpass. 3) Papierstimmzettel. 4) Individuelle Stimmabgabe.__5) Die Stimmabgabe und die Auszählung müssen am selben Tag erfolgen.__6) Die Auszählung muss im Beisein mehrerer Zeugen erfolgen und auf Video aufgezeichnet werden.

A mon avis, même si la science et la technologie ont beaucoup avancé il faut s'en méfier.____La procédure classique est celle a garder:____1) Carte électorale __2) Identification gouvernementale: Certificat de citoyenneté, passeport, carnet de conduire, livret militaire.__3) Bulletins en papier.__4) Vote individuel.__5) Le vote et le comptage doivent être faits pendant le même jour.__6) Comptage fait avec plusieurs témoins et enregistré vidéo.

N
Nicolas Müller

Schlimmer als dieser Bock ist die laienhafte Kommunikation durch das PD.

G
Gast

Nein, eVoting in keiner Weise vertrauenswürdig ist, kann das Vertrauen auch nicht weiter geschwächt werden. __Ich bin dankbar über jeden Fall, welche die Unsicherheit von eVoting aufzeigt.

D
DcPS
@Gast

Entweder Erkannter Manipulationsversuch (auch ein Bitkippen kann so gewertet werden) , oder ein fehlerhafres Handling in dem Fall - das sind die Ursachen. Natürlich gibt es auch eine Fehlerkennungsmöglichkeit für eine Manipulation.__Wirklich schlimm wäre nur, wenn die gefälschten oder zufällig/bewußt geändrrten Stimmen gezählt würden (ärgerlich ist es allemal). Nichts ist so gut, daß man es noch besser machen kann.

J
JoanBoa
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus FR übersetzt.

Das ist sehr gravierend, denn wie kann man eine Abstimmung für gültig erklären, wenn nicht alle Stimmen berücksichtigt werden? Wie kann man Vertrauen haben? Unabhängig davon, ob es sich um ein echtes technisches Problem handelt oder nicht, muss die Abstimmung annulliert und wiederholt werden, um die Demokratie zu wahren. Heute ist es ein technologisches Problem, aber wer sagt uns, dass morgen nicht mit dieser Ausrede manipuliert wird? Der Mensch hat offenbar noch eine rosige Zukunft vor sich.

C'est très grave car comment valider une votation si on ne tient pas compte de tous les votes ? Comment avoir confiance? Que ce soit un réel problème technique ou pas, le vote doit être annulé et à nouveau proposé afin de respecter la démocratie. Aujourd'hui c'est un problème dû à la technologie, mais qui nous dit que demain on ne manipulera pas les résultats avec cette excuse? L'humain a encore de beaux jours devant lui visiblement.

D
DcPS
@JoanBoa

Wird der Wählerwillen wirklich verändert? Wenn ich alle Stimmen jedem Wahlobjekt einzeln zuordne, müßte es schon eine vErgebnisänderung bewirken. Tatsächlich ist es aber nie so, das alle gleich wählen. nimmt man analige Wähleranteile (ähnlicher Wahlstruktur), wird es realistischer. Wenn sich nichts ändert, bleibt der Wählerwille ersichtlich. Wenn es sehr knapp ausgeht (zweistellige Unterschiede von Wahlergebnissen), erst dann würde ich auch zur Wahlwiederholung raten.

Paul Dodd
696138
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.

Die Zahl 2.048 ist sehr verdächtig, da sie 2**11 entspricht.

The figure 2,048 is very suspicious, being 2**11.

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

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