Sechs Menschen starben im vergangenen Jahr auf den Bündner Strassen
Auf den Strassen im Kanton Graubünden sind im vergangenen Jahr sechs Menschen tödlich verunglückt. Das ist der tiefste Wert der letzten zehn Jahre. Auch die Zahl der Schwerverletzten ging zurück.
(Keystone-SDA) Insgesamt bearbeitete die Polizei 2350 Verkehrsunfälle. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Abnahme von 95 Unfällen. Als Ursache vieler Unfälle gelten überhöhte Geschwindigkeit und Ablenkung oder Unaufmerksamkeit, schrieb die Kantonspolizei Graubünden am Montag in einer Mitteilung.
97 Personen wurden 2025 bei Verkehrsunfällen schwer verletzt. Im Vorjahr wies die Statistik 103 Schwerverletzte aus.
Bei den Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss konnte ein Rückgang festgestellt werden. Diese Zahl sank von 108 auf 99. Hingegen sind laut Statistik die Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss gestiegen. Bei sechs Fahrzeuglenkenden wurde nach dem Unfall der Konsum von Betäubungsmittel sowie bei drei Personen die Einwirkung von Arzneimittel nachgewiesen.