Sozialhilfequote sinkt im Solothurn 2025 leicht
Im Kanton Solothurn ist die Quote der Sozialhilfe im Jahr 2025 leicht gesunken: Sie liegt bei 3,3 Prozent und ist damit 0,1 Prozentpunkte tiefer als im Vorjahr. Weil der Bund die Erhebungsmethode angepasst hat, ist die Vergleichbarkeit der Quote mit den Vorjahren gemäss Kanton jedoch eingeschränkt.
(Keystone-SDA) Im vergangenen Jahr führte die Sozialhilfe 6442 Dossiers, wie es in der Medienmitteilung der Staatskanzlei vom Mittwoch hiess. Die Kosten für die Sozialhilfe hätten 93,8 Millionen Franken betragen. Das zeige das eigene Sozialhilfereporting.
2025 habe man primär Personen mit Schutzstatus S mit Programmen gezielt auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Ziel sei eine nachhaltige Ablösung von der Sozialhilfe.
Weniger Dossiers bei Asylsozialhilfe
Gemäss Reporting hat die Asylsozialhilfe im vergangenen Jahr 745 Dossiers geführt. Das seien 81 Dossiers weniger als im Vorjahr. Der Rückgang wurde in der Mitteilung mit weniger Asylgesuchen und mehr abgelehnten Gesuchen begründet.
Die Kosten für ausserfamiliäre Unterbringungen von Kindern und Jugendlichen seien derweil um 4,4 Millionen Franken auf 24,1 Millionen Franken gestiegen. Gründe dafür seien mehr Unterbringungen sowie die höheren Durchschnittskosten pro Fall, hiess es weiter. Daten des Bundes deuteten daraufhin, dass die zunehmenden psychischen Belastungen bei Kindern und Jugendlichen zu dieser Entwicklung beitrugen.