Stadtratskommission will Leitplanken für Berner Allmenden-Nutzung
Die Kommission für Planung, Verkehr und Stadtgrün (PVS) des Berner Stadtrats stützt die Pläne des Berner Gemeinderats für die Neugestaltung der Grossen und Kleinen Allmend. Das Gremium verlangt jedoch in mehreren Punkten Nachbesserungen und präzisiert die Stossrichtung mit zwölf Planungserklärungen.
(Keystone-SDA) In ihrer Vorberatung zum Zwischenbericht des Gemeinderats empfiehlt die PVS dem Stadtrat, das Papier zustimmend zur Kenntnis zu nehmen. vor.
Freiraum bewahren
Auch bei der Nutzung setzt die Kommission Grenzen: Ausserhalb der ausgewiesenen Veranstaltungszonen sollen die Allmenden weitgehend frei von kommerziellen Nutzungen bleiben. Bei den geforderten kurzfristigen Sofortmassnahmen mahnt die PVS zur Zurückhaltung. Investitionen müssten verhältnismässig und kostengünstig sein; Investitionen in Anlagen, die später wieder rückgebaut werden müssten, seien zu vermeiden.
Hinsichtlich der Ansprüche der Armee auf der Kleinen Allmend verlangt die Kommission Transparenz. Sie fordert, dass mit Bund und Kanton Alternativen geprüft werden – etwa auf dem Parkplatz an der Wölflistrasse.
Der Stadtrat wird das Geschäft demnächst beraten. Die Fortsetzung der Testplanung ist für 2027 geplant. 2028 soll das Planerlassverfahren gestartet werden. Das letzte Wort zur künftigen Gestaltung der Allmenden wird das Stimmvolk haben.
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