Swiss plant vorerst keinen weiteren Sonderflug in den Nahen Osten
Die Fluggesellschaft Swiss plant vorerst keinen weiteren Sonderflug, um gestrandete Schweizer aus dem Nahen Osten zurück in die Heimat zu bringen. Die Lage sei weiterhin sehr volatil.
(Keystone-SDA) Sollte sich die Lage ändern und das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) erneut Bedarf anmelden, werde man prüfen, einen weiteren Sonderflug durchzuführen. Das erklärte ein Swiss-Sprecher am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Swiss beobachte die Lage im Nahen Osten laufend. «Wir evaluieren fortlaufend, wann und unter welchen Bedingungen wir welchen Flugbetrieb wieder aufnehmen oder zusätzliche Verbindungen anbieten können», so der Sprecher weiter. Grundlage für jeden Entscheid sei die Sicherheit von Passagieren und Crews.
Rund 4000 Schweizer beim EDA registriert
Eine Woche nach der amerikanisch-israelischen Offensive gegen den Iran waren laut Bund am Samstag noch 4040 Schweizer Reisende registriert. Sie suchen über die Travel-Admin-App Hilfe bei der Ausreise aus dem Nahen Osten.
Am Donnerstagnachmittag landete ein Sonderflug der Swiss aus Maskat im Oman mit 211 Schweizer Reisenden an Bord in Zürich. Zwei Maschinen der Fluggesellschaft Edelweiss brachten am Samstag 404 Passagiere aus Oman nach Zürich.