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Bern (awp/sda) - Montag, 21. März 2011
SWISS RE MIT ERSTEN ZAHLEN ZU JAPAN: Das verheerende Erdbeben und der todbringende Tsunami in Japan haben auch massive finanzielle Folgen für die Versicherungen. Der Rückversicherer Swiss Re schätzt, dass er mit 1,2 Mrd. Dollar belastet wird. Damit wird das laufende Jahr für den zweitgrössten Rückversicherer der Welt, der im Schnitt pro Jahr mit einer Belastung von rund einer Milliarde Dollar rechnet, sehr teuer. Die Überschwemmungen in Australien, der Zyklon Yasni und die Beben in Neuseeland dürften die Swiss Re schon über 1,1 Mrd. Dollar kosten. Die Berechnung der Schäden ist laut Swiss Re immer noch schwierig. Die Zuständigkeiten zuzuweisen sei zudem kompliziert und zeitraubend. Erdbebenschäden an Wohnbauten sind in Japan durch staatliche Systeme versichert, die sich nicht im Ausland rückversichern.
MEYER BURGER WÄCHST UND WÄCHST: Die Solarfirma Meyer Burger steht unter Strom. Im letzten Jahr hat der Berner Spezialsägen-Hersteller den Umsatz knapp verdoppelt, der Gewinn stieg gar um mehr als das Dreifache. Wachstumstreiber waren Kunden aus Asien sowie die Fusion mit der Firma 3S Industries. "Wieder einmal" habe Meyer Burger den Umsatz verdoppelt, sagte Verwaltungsratspräsident Peter Wagner an der Medienkonferenz in Zürich. Den Rückgang im Vorjahr hat Meyer Burger mehr als wettgemacht: Der Umsatz erhöhte sich letztes Jahr von 420,9 Mio. auf 826 Mio. Franken. Gut ein Drittel des Wachstums entstand dank der Fusion mit der Lysser 3S Industries Anfang 2010 sowie zweier kleineren Firmenübernahmen. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 209 Prozent auf 127,9 Mio. Franken, der Reingewinn erhöhte sich von 29,2 Mio. auf 97,9 Mio. Franken.
PILOTEN-GAV GESCHEITERT: Die Pilotengewerkschaft Aeropers hat die Verhandlungen zu einem neuen Gesamtarbeitsvertrag mit der Swiss für gescheitert erklärt. Ab 1. April droht der vertragslose Zustand, womit die Piloten nicht mehr an das Streikverbot gebunden wären. Die Swiss zeigte sich weiter verhandlungsbereit. Ob es zu einem Streik komme, sei offen, schrieb Aeropers in einer Mitteilung. Als nächstes würden die Mitglieder über den Verlauf und den Stand der Verhandlungen orientiert. Ein Streik sei zwar in der Schweiz kein alltägliches, aber trotzdem ein absolut legales Mittel in einem Arbeitskonflikt, wird Aeropers-Präsident Rolf Odermatt zitiert.
REKORD BEI METALL ZUG: Die Industrie- und Immobiliengruppe Metall Zug hat 2010 einen Rekordgewinn erzielt. Das Betriebsergebnis (EBIT) schoss gegenüber dem Vorjahr um 70,5 Prozent in die Höhe auf 105,4 Mio. Franken, wie das Unternehmen meldete. Der Konzerngewinn konnte trotz des markant tieferen Finanzergebnisses um 28,6 Prozent auf 92,3 Mio. Fr. verbessert werden. Der Umsatz lag mit 852,3 Mio. Fr. (+7,8 Prozent) ebenfalls über dem Vorjahreswert. Detailliertere Informationen sollen an der Bilanzmedienkonferenz vom 14. April bekannt gegeben werden.
MOBILITY MIT MEHR GEWINN: Das Carsharing-Unternehmen Mobility ist auf Wachstumskurs. 2010 setzte Mobility 67,6 Mio. Fr. um, 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Gewinn nahm um 18,6 Prozent auf 1,6 Mio. Fr. zu. Mobility habe 2010 seine Wachstumsstrategie konsequent fortgeführt, teilte die in Luzern ansässige Genossenschaft mit. Das drückte das Betriebsergebnis EBIT aber um 10,7 Prozent auf 2,3 Mio. Franken. Die Zahl der Kunden habe um 6,6 Prozent auf 96'800 zugenommen. Die Zahl der Fahrzeuge und Standorte seien um je 8,7 Prozent auf 2500 respektive 1250 erhöht worden.
LIBYEN-AKTION TREIBT ÖLPREIS: Die Militäraktion westlicher Truppen in Libyen hat den Ölpreis erneut in die Höhe getrieben. Nordsee-Öl der Sorte Brent verteuerte sich zwischenzeitlich um 2,26 Dollar auf 116,19 Dollar je Fass (159 Liter). Später notierte das Fass bei 115,93 Dollar immer noch 1,8 Prozent im Plus. "Unsicherheit und Angst treiben den Ölpreis kurzfristig hoch", sagte ein Analyst. Da Machthaber Muammar al-Gaddafi nicht den Anschein mache, aufgeben zu wollen, sei im Laufe der Woche mit weiteren Turbulenzen zu rechnen.
DEUTSCHE LOKFÜHRER VERHANDELN: Nach sieben Wochen Unterbruch und mehreren Streikwellen haben die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL ihre Tarifverhandlungen wieder aufgenommen. In Frankfurt begannen am Vormittag neue Gespräche Löhne, Arbeitsbedingungen und Beschäftigungssicherung. Mit einer Einigung schon am Montag rechneten beide Seiten nicht, weitere Verhandlungstermine wurden bereits verabredet. Erklärtes Ziel der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sind einheitliche Lohnstandards für etwa 26'000 Lokführer im Nah-, Fern- und Güterverkehr, unabhängig davon, bei welchem Unternehmen sie beschäftigt sind.
SUPERJUMBO AUF JUNGFERNFLUG: Der grösste Jumbo-Jet aller Zeiten hat seine Feuertaufe bestanden. Die von Grund auf modernisierte Boeing 747-8 "Intercontinantal" hat am Sonntag ihren Erstflug absolviert. 4 Stunden und 25 Minuten flog die rot-orange lackierte Passagiermaschine über den US-Bundesstaat Washington, bevor sie am späten Nachmittag (Ortszeit) sicher in Seattle landete. Der neue Jumbo ist knapp sechs Meter länger, besitzt ein neues Cockpit und eine neue Inneneinrichtung und ist dank neuer Triebwerke und eines neuen Flügelprofils auch leiser und spritsparender als die Vorgänger.
PORTUGAL MÖGLICHER HILFE-KANDIDAT: Für Portugal könnten nach Ansicht der Regierung in Lissabon internationale Finanzhilfen notwendig werden. Eine politische Krise wegen der harten Sparvorgaben der Europäischen Union könnte ein Rettungspaket notwendig machen, sagte Finanzminister Fernando Teixeira dos Santos in Brüssel. Zur Begründung sagte er, dass nach seiner Ansicht eine politische Krise den Zugang Portugals zu den internationalen Finanzmärkten erschweren würde.

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