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Trump wiederholt: Kuba steht kurz vor dem Scheitern

Keystone-SDA

US-Präsident Donald Trump hat seine Annahme bekräftigt, dass das sozialistische Kuba kurz vor dem Zusammenbruch steht.

(Keystone-SDA) «Kuba wird übrigens auch sehr bald fallen», sagte er im Telefoninterview des US-Senders CNN, als er sich für die militärischen Erfolge der Vereinigten Staaten in seiner zweiten Amtszeit lobte.

Trump behauptete zudem, dass Havanna ein Abkommen wolle – «und deshalb werde ich (Aussenminister) Marco (Rubio) dorthin schicken, und wir werden sehen, wie das läuft.»

Nicht das erste Mal Behauptung von Trump

Die Äusserungen des Präsidenten sind nicht neu. Bereits Ende Januar sagte er: «Kuba ist wirklich eine Nation, die kurz vor dem Scheitern steht.» Der Karibikstaat habe sein Geld und sein Öl aus Venezuela bekommen – nach der Intervention durch die USA ist das nicht mehr möglich. So hatten US-Streitkräfte mehrere Öltanker unter ihre Kontrolle gebracht. Zuvor hatte Trump angekündigt, eine «vollständige und komplette Blockade aller sanktionierter Öltanker auf dem Weg von und nach Venezuela» zu verhängen.

Ebenfalls hat Trump in der Vergangenheit eine «friedliche Übernahme» Kubas angekündigt. Doch weder die Annexion noch das Scheitern des Landes sind bislang eingetreten, ob mit oder ohne Mitwirken der USA.

Die Beziehungen zwischen Havanna und Washington sind seit Jahrzehnten angespannt. Aktuell steckt die autoritär regierte Karibikinsel in ihrer schwersten Wirtschaftskrise seit der Revolution von Fidel Castro 1959. Unter anderem mangelt es an Treibstoff. Sollten die USA die Lieferungen von Öl aus Venezuela dauerhaft unterbinden, könnte die kubanische Wirtschaft vollends zusammenbrechen.

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