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Verkehr rund um A14 in Buchrain kann optimiert werden

Das Luzerner Kantonsparlament hat den Planungskredit für die Erreichbarkeit rund um den A14-Anschluss Buchrain mit 97 zu 17 Stimmen deutlich gutgeheissen. Ein Rückweisungsantrag von Gian Waldvogel (Grüne) wurde mit 87 zu 25 Stimmen klar abgelehnt.

(Keystone-SDA) Das Kantonsstrassenprojekt soll Staus reduzieren und den Verkehr für alle sicherer und flüssiger machen. Vorgesehen sind zusätzliche Bushaltestellen, neue Verbindungen für Fussgängerinnen und Fussgänger und Velofahrende sowie Massnahmen gegen den «gebietsfremden Durchgangsverkehr».

Die Kantonsstrassen K 65 und K 65c sind die wichtigsten Zubringer zum Anschluss Buchrain. Vor allem zu Spitzenzeiten ist der Verkehrsknoten regelmässig überlastet. Es kommt zu Rückstaus und langen Wartezeiten, was nicht nur den Autoverkehr, sondern auch Busse sowie den Fuss- und Veloverkehr beeinträchtigt.

«Höchste Zeit»

Es sei «höchste Zeit», die Fehlplanungen der Vergangenheit zu korrigieren, sagte Mitte-Sprecher Daniel Gasser. Martin Waldis (SVP) erklärte, das Projekt könne den unerwünschten Ausweichverkehr reduzieren.

Auch eine Mehrheit der SP, die Strassenbauprojekten grundsätzlich kritisch gegenübersteht, sprach sich für Eintreten aus, wie Sprecherin Caroline Rey sagte. Eine Rückweisung würde den öffentlichen Verkehr im Gebiet schwächen und das Dorf zusätzlich belasten.

Die Massnahme habe eine hohe überregionale Bedeutung und sorge dafür, dass die Region weiterhin gut erreichbar bleibe, sagte Verkehrsdirektor Fabian Peter (FDP). Durch die Optimierung würden bestehende Mängel behoben, wovon alle Verkehrsträger profitierten.

Die Grünen lehnten das Geschäft ab. Es widerspreche den Klimazielen des Kantons, sagte Sprecher Gian Waldvogel. Eine Erweiterung der Strasse führe zu mehr Verkehr, sagte der Horwer.

Baustart ab 2028/29 möglich

Die Planung für den laut Kanton «komplexen Knoten» läuft seit 2019. Sie erfolgt in Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden der Region und dem Bundesamt für Strassen (Astra). Für die nächsten Schritte beantragt der Kanton einen Kredit von 3,1 Millionen Franken. Dieser soll unter anderem die Ausschreibung, das Ausführungsprojekt und erste Sofortmassnahmen finanzieren.

Der Baubeginn ist frühestens ab 2028/2029 möglich, wie es in der Botschaft ans Parlament heisst. Die Realisierung kostet rund 37 Millionen Franken und benötigt noch die Zustimmung der Luzerner Stimmberechtigten.

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