Virtueller Polizeischalter steht ganzem Kanton Bern zur Verfügung
Im Kanton Bern steht ab Montag der ganzen Bevölkerung ein virtueller Polizeiposten zur Verfügung. Nach einem erfolgreichen Pilotversuch für die französischsprachige Bevölkerung werde das Projekt ausgeweitet, teilte die Kantonspolizei am Freitag mit.
(Keystone-SDA) Der Versuchsbetrieb für die frankophonen Bernerinnen und Berner wurde im April gestartet. Er habe gezeigt, dass der virtuelle Polizeischalter technisch und organisatorisch wie vorgesehen funktioniere, hiess es in der Mitteilung.
Ab dem 2. November könne deswegen auch die deutschsprachige Bevölkerung gewisse polizeiliche Dienstleistungen online per Videoanruf in Anspruch nehmen. Der Gang auf den Polizeiposten entfällt damit.
Die Kantonspolizei Bern nutzt für das virtuelle Angebot die nationale Polizeiplattform Suisse ePolice. Zu den angebotenen Dienstleistungen gehören Auskünfte, Meldungen über verlorene oder gestohlene Ausweisdokumente sowie Strafanzeigen in einfachen Fällen. Die Termine müssen mindestens 24 Stunden im Voraus gebucht werden.
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