Wie Fossilien die Banknoten sicherer machen
Von der Muschel bis zum Flugsaurier: Fossilien helfen dabei, die neuen Schweizer Banknoten fälschungssicher zu machen. Sie zieren die Noten als Wasserzeichen.
(Keystone-SDA) So war neben den Grafikerinnen und Grafikern auch eine Paläontologin des Naturhistorische Museums Bern an der Entwicklung der diese Woche vorgestellten neuen Banknotenserie beteiligt, wie das Museum am Freitag mitteilte. Das Lausanner Grafikdesignstudio Emphase GmbH fragte die Forscherin Ursula Menkveld-Gfeller für das Projekt an.
Ihre Aufgabe war es, für die verschiedenen Höhenlagen, welche die Banknoten von 10 bis 1000 Franken darstellen, passende Schweizer Fossilien zu finden.
Versteinerungen aus der Schweiz
Auf der künftigen 50er-Note wird beispielsweise ein Sauropode aus dem Jura als Wasserzeichen zu sehen sein. Die 200er-Note zeigt einen Ammoniten. Weitere Wasserzeichen-Motive sind eine fossile Muschel, ein ausgestorbener Hai sowie ein Fisch- und ein Flugsaurier.
Die Entwürfe der Banknoten thematisieren die Tiefenlagen, das Mittelland, den Jura, die Voralpen, das Gebirge und das Hochgebirge. Sie bilden auf der Vorderseite die dort verbreiteten Pflanzenarten sowie auf der Rückseite Architektur, Infrastrukturen und heimische Insekten ab.
Die Wasserzeichen finden sich auf den Entwürfen der neuen Banknoten ganz unscheinbar neben dem Geldbetrag auf den Noten. Die neue Notenserie soll frühestens Anfang der 2030er-Jahre lanciert werden.