Navigation

Neue Seilbahn wird Zermatt mit Italien verbinden

Das Projekt einer neuen Seilbahn. www.matterhornparadise.ch

Einer geplanten Seilbahn - der höchsten Alpenquerung – zwischen dem Klein Matterhorn und der Testa Grigia, steht nichts mehr im Weg.

Dieser Inhalt wurde am 26. Februar 2019 - 17:18 publiziert
SRF-News, SRF-News

Geplant ist eine "Dreiseil-Umlaufbahn": Sie wird Zermatt ganzjährig mit Breuil-Cervinia in Italien verbinden.

Dreiseil-Umlaufbahn

Mehrseillösungen sorgen laut Herstellern für eine erhöhte Windstabilität. Dadurch sollen sie sehr grosse Spannfelder von mehr 2500 Metern überwinden können. Dreiseil-Umlaufbahnen verfügen über ein Zugseil und zwei Tragseile.

End of insertion

Es wird die höchste Alpenüberquerung und die dritte Seilbahn aufs Klein Matterhorn.  2021 soll die neue Bahn in Betrieb genommen werden.

Der Weg für die Bahn ist frei, nachdem die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz auf ihre Einsprache gegen das Projekt verzichtet. Sie hätten sich im Rahmen einvernehmlicher Gespräche geeinigt, teilten die Stiftung und die Zermatter Bergbahnen mit. 

Die beiden Parteien hätten eine Übereinkunft unterzeichnet, welche «die Interessen beider Seiten angemessen berücksichtigten».

© ZERMATT BERGBAHNEN

Die Zermatter Bergbahnen wollen dem Landschaftsschutz so entgegenkommen:

  • durch Förderung des Qualitätstourismus
  • durch respektvollen Umgang mit der Natur
  • Die bereits bestehende Materialtransportbahn zwischen Cime Bianche Lagi (I) und dem Klein Matterhorn sowie der bestehende Grenzlift als aktueller Bestandteil des Sommerskigebietes wird zurückgebaut.

Weiter habe man sich betreffend Aussenbeleuchtung der Bergstation und farbliche Ausgestaltung der Talstation zu einer besseren landschaftlichen Integration geeinigt.

Die Stiftung Landschaftsschutz verzichtet im Gegenzug auf eine Beschwerde gegen die in Aussicht stehende Konzessionserteilung und die Plangenehmigung der Dreiseilumlaufbahn durch das Bundesamt für Verkehr.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.