30-Jähriger gesteht vor Zürcher Obergericht zwei Vergewaltigungen
Ein 30-jähriger Rumäne hat am Montag vor dem Zürcher Obergericht zwei Vergewaltigungen gestanden. In beiden Fällen lauerte er den Opfern im öffentlichen Raum auf.
(Keystone-SDA) «Ich dachte damals, wenn es nicht lange dauert, ist es nicht so schlimm», sagte der Bauarbeiter bei der Befragung. «Es tut mir wirklich leid. Was ich gemacht habe, ist schlimm.» Er kündigte an, eine Therapie machen zu wollen, um Rückfälle zu verhindern.
Die Vorinstanz, das Bezirksgericht Hinwil, hatte ihn im letzten Jahr zu 13 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Dem Staatsanwalt ist das zu wenig: Er fordert 18 Jahre Freiheitsstrafe sowie eine Verwahrung.
Bei der ersten Tat in Wetzikon griff der Mann im August 2022 kurz vor 2 Uhr morgens eine 23-jährige Frau an, die sich auf dem Heimweg von der Chilbi befand. Bei der zweiten Vergewaltigung im Jahr 2023 lauerte er seinem damals 63-jährigen Opfer in einem Waldstück in Wädenswil auf. Das Obergericht dürfte das Urteil noch am Montag eröffnen.