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Zürich - Nun ist es offiziell: Die Zürcher SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr will Bundesrätin werden. Sie gab ihre Kandidatur am Donnerstag in Zürich bekannt. Damit wollen vier SP-Frauen in die Fussstapfen von Bundesrat Moritz Leuenberger (SP) treten.
"Politik ist meine Leidenschaft", sagte Fehr am Donnerstag vor den Medien in Zürich. Der Schritt in die nationale Exekutive reize sie, weil dort der politische Gestaltungsraum besonders gross sei.
Bereits seit Tagen war über eine Kandidatur Fehrs spekuliert worden. Die 47-Jährige hatte bis zum letzten Zeitpunkt gezögert. "Der Entscheid ist für mein Leben von so grosser Tragweite, dass ich ihn sorgfältig fällen musste."
Fehr gilt neben der Berner SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga als aussichtsreiche Kandidatin für die Nachfolge Leuenbergers. Der Nationalrätin aus Winterthur ZH und SP-Vizepräsidentin wird attestiert eine kenntnisreiche, sachbezogene Politikerin zu sein, die in Bundesbern sehr gut vernetzt ist. Fehr selber sieht ihre Chancen als intakt, sie sei aber ganz schlecht im Kaffeesatzlesen.
Was sie von den anderen drei SP-Kandidatinnen abhebe, überlasse sie den Medien und schliesslich dem Parlament. Alle SP-Kandidatinnen hätten sehr hohe Fähigkeiten. Die SP Schweiz zeigte sich in einer Mitteilung sehr erfreut über Fehrs Kandidatur. Als "politisches Schwergewicht" bezeichnete die Geschäftsleitung der SP Kanton Zürich die Nationalrätin.
SP-Wahlticket am 3. September
Die Nomination von Fehr muss noch von der SP des Kantons Zürich abgesegnet werden: Die Kantonalpartei hält am kommenden Montag eine ausserordentliche Delegiertenversammlung dafür ab. Am selben Tag um Mitternacht läuft die Meldefrist für SP-Kandidaturen ab.
Neben Fehr und Sommaruga wollen auch die St. Galler Nationalrätin Hildegard Fässler und die baselstädtische Regierungsrätin Eva Herzog für die SP in den Bundesrat ziehen.
Die SP-Bundeshausfraktion wird am 3. September das Wahlticket bestimmen, wie die SP Schweiz am Donnerstag mitteilte. Die Bundesratswahl findet am 22. September 2010 statt. Dann wird zudem die Nachfolge von Bundesrat Hans-Rudolf Merz (FDP) bestimmt.

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SDA-ATS