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Atomenergiebehörde will dauerhaft am AKW Saporischschja bleiben

IAEA-Chef Rafael Grossi vor der Abfahrt zum Atomkraftwerk Saporischschja. Foto: Andriy Andriyenko/AP/dpa Keystone/AP/Andriy Andriyenko sda-ats

(Keystone-SDA) Die Internationale Atombehörde IAEA will eine dauerhafte Mission in dem von Russland besetzten Atomkraftwerk Saporischschja im Süden der Ukraine etablieren. Das sagte IAEA-Chef Rafael Grossi am Donnerstagabend in einem auf Twitter veröffentlichten Video-Statement. Inspekteure begannen zuvor ihre Arbeit in dem AKW, das seit Monaten immer wieder unter Beschuss gerät. Grossi sprach von einem «lange erwarteten Besuch».

Russland hatte sich offen gezeigt für eine dauerhafte Mission der IAEA am Kraftwerk. Kiew besteht hingegen auf dem vollständigen Abzug der russischen Truppen und einer Demilitarisierung der Kraftwerksumgebung. Die IAEA-Mission solle dafür den ersten Schritt darstellen. Am Mittwoch hatte Grossi gesagt, die Inspektion solle zunächst mehrere Tage dauern.

«Ich habe gerade einen ersten Rundgang durch die Schlüsselbereiche absolviert», sagte Grossi in dem Video. Es gebe noch viel zu tun. Neun Experten einschliesslich Grossi verliessen am Nachmittag das Gelände und führen zurück in ukrainisches Gebiet, fünf blieben für weitere Untersuchungen vor Ort in dem Kraftwerk.

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