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BÖRSENÜBERBLICK INTERNATIONAL

FRANKFURT (awp international)
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AKTIEN
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DEUTSCHLAND: – LEICHTER – Der deutsche Aktienmarkt wird am Donnerstag leichter
erwartet. Finspreads taxierte den Dax am Morgen 0,31 Prozent unter dem
Vortagesschluss bei 5.785 Punkten. Am Vortag hatte der deutsche Leitindex 0,58
Prozent zugelegt. Die US-Börsen hätten keine wichtigen Impulse mehr gegeben und
angesichts des heutigen Feiertags in den USA und der entsprechend dünnen Agenda
sei mit einem sehr ruhigen Handel zu rechnen, sagte Ben Potter, Marktanalyst bei
IG Markets. Die etwas negative Vorgabe sollte einen leichteren Start auslösen.
Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor seit dem
Xetra-Schluss am Mittwoch 0,51 Prozent. Die Börse in Tokio endete etwas
schwächer. Auf der Agenda stehen keine entscheidenden Termine.

USA: – GUT BEHAUPTET – Die wichtigsten US-Aktienindizes haben am Mittwoch vor
«Thanksgiving» in einem dünnen Handel gut behauptet geschlossen. Am Donnerstag
bleibt die Wall Street geschlossen, am Freitag findet lediglich ein verkürzter
Handel statt. Vor diesem Hintergrund fehlten bereits viele Marktteilnehmer,
sagten Börsianer. Abgesehen davon hätten überwiegend positive Konjunkturdaten
für gute Stimmung gesorgt. So waren die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in
der abgelaufenen Woche überraschend stark gesunken. Die Verkäufe neuer Häuser
waren zudem im Oktober deutlicher gestiegen als von Experten erwartet. Der
Auftragseingang für langlebige Güter war hingegen im selben Monat überraschend
gesunken.

JAPAN: – ETWAS SCHWÄCHER – Die Aktienbörse in Tokio hat am Donnerstag etwas
schwächer geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte fiel um 0,62
Prozent auf 9.383,24 Zähler. Der starke Yen habe Exportwerte belastet, sagten
Händler.

DAX 5.803,02 +0,58%
XDAX 5.806,69 +0,23%
EuroSTOXX 50 2.896,90 +0,67%
Stoxx50 2.521,29 +0,63%

DJIA 10.464,40 +0,29%
S&P 500 1.110,63 +0,45%
NASDAQ 100 1.793,67 +0,42%

Nikkei 225 9.383,24 -0,62% (Schlussstand)


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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: – KAUM IMPULSE – Am deutschen Rentenmarkt rechnen Experten am Donnerstag
wegen des Feiertages in den USA mit einem Handel ohne grosse Impulse. Das Fehlen
der US-Anleger lasse den heutigen Handelstag am europäischen Staatsanleihemarkt
recht umsatzarm und impulslos erwarten, heisst es im Morgenkommentar der HSH
Nordbank. Mangels für Anleger wichtiger Daten aus der heimischen Wirtschaft
dürften heute allenfalls vom Aktienmarkt kleine Impulse ausgehen. Den
richtungsweisenden Euro-Bund-Future sieht die Landesbank wie am Vortag in einer
Spanne von 122,50 bis 123,05 Punkten.

Bund-Future 122,80 +0,01%
T-Note-Future 120,86 +0,32%
T-Bond-Future 122,59 +0,33%

DEVISEN: – EURO WEITER ÜBER 1,51 US-DOLLAR – Der Euro hat sich am Donnerstag
über der Marke von 1,51 US-Dollar gehalten, die er am Vorabend übersprungen
hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am
Mittwochmittag noch auf 1,5083 (Dienstag: 1,4969) Dollar festgesetzt. Der Dollar
kostete damit 0,6630 (0,6680) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,5105 -0,22%
USD/Yen 86,73 -0,72%
Euro/Yen 130,95 -0,97%


ROHÖL – LEICHTE VERLUSTE – Die Ölpreise sind am Donnerstagmorgen weiter moderat
gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate
(WTI) zur Auslieferung im Januar kostete am Tag nach den US-Öllagerdaten im
frühen Handel 77,28 US-Dollar. Das waren 68 Cent weniger als zum Handelsschluss
am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 48 Cent
auf 77,96 Dollar. In den USA waren die Lagerbestände an Rohöl und Benzin nach
Angaben des US-Energieministeriums in der vergangenen Woche gestiegen.
WTI (NYMEX) 77,28 -0,68 USD (7:15 Uhr)

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PRESSESCHAU
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– Bundeswehr droht Milliardenfiasko. Siemens und IBM sollen für die Streitkräfte
neue Kommunikationstechnik liefern – Kosten laufen aus dem Ruder; HB, S. 1
– GDF Suez will Deutschland erobern; HB, S. 25
– Heideldruck befeuert Hoffnung auf Fusion. Vertriebschef verlässt Unternehmen;
HB, S. 26
– Michael Otto verlangt von der UN-Klimakonferenz klaren Fahrplan mit
verbindlichen Einsparzielen; Interview, HB, S. 30
– DZ-Bank-Chef Wolfgang Kirsch vom Aufsichtsrat gerügt; HB, S. 37
– GM erfüllt kaum Kriterien für Staatshilfen; FTD, S. 4
– Hershey bereitet sich auf Gebot für Cadbury vor; WSJ, S. 19
– Bei MAN müssen weitere Vorstände gehen; Die Welt, S.12
– Trotz Krise fehlen in Deutschland viele Ingenieure; Die Welt, S.12
– Duales System fürchtet Aus für «Grünen Punkt» (Gespräch); FAZ, S.17
– IVG bereitet sich auf weitere grosse Kapitalerhöhung vor (Gespräch); FAZ, S.17
– Kritik an Röttgens Haltung zum Atomausstieg; Frankfurter Rundschau

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