Bund rechnet für 2026 erneut mit weniger Asylgesuchen
Die Zahl der Asylgesuche ist in der Schweiz im Jahr 2025 zurückgegangen, um rund 7 Prozent gegenüber dem Jahr 2024. Der Bund rechnet auch im laufenden Jahr mit weniger Asylgesuchen. Die Situation habe sich entspannt, heisst es.
(Keystone-SDA) Gemäss provisorischen Zahlen registrierten die Schweizer Behörden im vergangenen Jahr 25’781 Asylgesuche. Das waren 7,1 Prozent weniger als im Jahr 2024. 4820 Fälle waren Sekundärgesuche. Diese betreffen Geburten, Familiennachzüge und Mehrfachgesuche.
Für das laufenden Jahr geht das SEM von weniger neuen Asylgesuchen als 2025 aus. Im wahrscheinlichsten Szenario dürften 25’000 eingehen, schreibt es am Montag. Die meisten Asylgesuche stellten im vergangenen Jahr Menschen aus Afghanistan, Eritrea und der Türkei.
Gesuche für den Erhalt des Schutzstatus S – diesen erhalten Geflüchtete aus der Ukraine – gingen 12’897 ein. Auch hier waren die Zahlen rückläufig: Rund 22 Prozent weniger Status-S-Gesuche gingen ein als 2024. Für 2026 rechnet das SEM mit 12’000 Gesuchen.