Navigation

Daimler-Chef Zetsche will mit neuen Modelle und neuen Markenmotto durchstarten

Dieser Inhalt wurde am 29. Dezember 2009 - 15:10 publiziert

STUTTGART (awp international) - Der Stuttgarter Automobilhersteller Daimler will schneller mit neuen Modellen an den Start gehen und sich dafür auch mit Wettbewerbern zusammenschliessen. "Sicherlich in der ersten Jahreshälfte" werde ein Partner für Modelle unterhalb der C-Klasse vorgestellt, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche dem "Handelsblatt" (HB/Mittwochsausgabe). "Es könnte aber auch durchaus schneller gehen", fügte Zetsche hinzu. Ausser mit dem französischen Hersteller Renault sei man auch mit anderen im Gespräch. Eine Kapitalbeteiligung erwägt Zetsche aber allenfalls im Nutzfahrzeug-Bereich und dort vor allem in Schwellenländern.
Den arg von der Nachfrageflaute gebeutelten Hersteller hochpreisiger Fahrzeuge sieht Zetsche wieder im Aufwind. Der Marktanteil von Daimler steige rund um den Globus. In China etwa habe man im November erstmals mehr Autos verkauft als der Münchener Konkurrent BMW . Auch aus den USA kämen gute Nachrichten. Daimler hat mit seiner Pkw-Sparte Mercedes Benz Cars im November in den USA gut neun Prozent mehr Fahrzeuge verkauft. Seit Jahresbeginn liegen die Auslieferungen aber fast ein Fünftel unter dem Vorjahr. In China rechnet der Autobauer für das Gesamtjahr mit einem Absatzplus von 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
"Wir werden aggressiv zurückkommen", sagte Zetsche der Zeitung. Im nächsten Jahr werde Daimler eine Modelloffensive starten und sie 2011 beschleunigen. Zudem kündigte Zetsche ein neues Markenmotto an. "Was Premium ausmacht, ändert sich gerade", räumte er ein. "Kurz gesagt: Weniger Protz, mehr Stil und soziale Akzeptanz sind gefragt." Im neuen Motto werde Daimlers Anspruch zum Ausdruck kommen, eine Führungsposition in der Industrie einzunehmen./dct/gr/he

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?