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HeidelbergCement scheitert mit Verkauf von Israel-Geschäft an Kartellbehörden

Dieser Inhalt wurde am 30. Dezember 2009 - 10:00 publiziert

HEIDELBERG (awp international) - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement ist beim geplanten Verkauf seines Israel-Geschäfts an den Kartellbehörden gescheitert. Die israelischen Wettbewerbshüter hätten der Veräusserung an das Baunternehmen Mashav-Initiating and Development Ltd abgelehnt, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Mittwoch mit. Ausgehandelt war eine Verkaufspreis von 120 Millionen Euro. Als Entschädigung für den gescheiterten Verkauf erhält HeidelbergCement nach eigenen Angaben eine Entschädigung von umgerechnet rund 4,1 Millionen Euro.
Das Unternehmen will nun einen anderen Käufer finden. Grundsätzlich halte HeidelbergCement aber an dem Verkauf seiner Israel-Aktivitäten fest, hiess es in der Mitteilung. Verschiedene Optionen würden geprüft. Das Unternehmen will sich von Randaktivitäten trennen, um seine Verschuldung zu reduzieren. In den vergangenen zwölf Monaten seien die Verbindlichkeiten bereits um mehr als drei auf unter neun Milliarden Euro gedrückt worden. Dazu trug unter anderem eine Kapitalerhöhung im Oktober bei. Zudem hat die Gesellschaft Anleihen mit einem Volumen von 2,5 Milliarden Euro begeben und damit seine Bankschulden weiter deutlich gesenkt./nl/gr/he

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