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IPO/Bristol-Myers-Squibb will Mead Johnson komplett an die Börse bringen

Dieser Inhalt wurde am 16. November 2009 - 09:50 publiziert

NEW YORK (awp international) - Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb (BMS) will sich jetzt komplett von seiner Tochter Mead Johnson trennen. "Nach dem Anstieg des Aktienkurses seit dem Börsengang im Februar ist jetzt der richtige Zeitpunkt zum kompletten Ausstieg gekommen", sagte BMS-Chef James Cornelius am Sonntagabend in New York. "Wir setzen damit unsere Konzentration auf das Geschäft mit Biotechnologie fort." Den Aktionären des Pharmakonzerns werde angeboten, ihre Anteile in einem bestimmten Verhältnis in Mead-Johnson-Papiere zu tauschen.
BMS hatte das Unternehmen im Februar mit 34,5 Millionen Aktien oder 17 Prozent des Kapitals an die Börse zu 24 Dollar je Aktie gebracht und damit rund 828 Millionen Dollar brutto erlöst. Am Freitag kostete die Mead-Johnson-Aktie 45,25 Dollar. Bristol-Myers Squibb will jetzt zwischen 144,5 Millionen und 170 Millionen weitere Mead-Johnson-Aktien auf den Markt werfen. Sollte BMS 170 Millionen Anteile platzieren können, würde der Pharmakonzern keine Anteile an Mead Johnson mehr halten. Basierend auf dem aktuellen Kurs und der maximalen Aktienanzahl von 204,5 Millionen wird das Unternehmen mit insgesamt rund 9,2 Milliarden Dollar bewertet.
Mead Johnson zählt bei Baby- und Kindernahrung zu den globalen Branchenführern und produziert auch Nahrungsergänzungen für schwangere und stillende Frauen. Wettbewerber ist unter anderem der schweizerische Nestle-Konzern ./zb/ne/wiz

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