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Iran: Proteste sollen US-Militäraktion provozieren

Keystone-SDA

Irans Parlamentssprecher Mohammad Baqer Qalibaf wirft der Protestbewegung im Land vor, die Grundlage für eine Militärintervention der USA schaffen zu wollen. Die "Feinde" müssten jedoch wissen, dass die Verteidiger des Landes sie vernichten würden, sagte Qalibaf laut Übersetzung des iranischen Propagandakanals Press TV.

(Keystone-SDA) Der Parlamentssprecher bezeichnete die seit Tagen anhaltenden Massendemonstrationen gegen die iranische Führung als einen von den USA inszenierten terroristischen Krieg gegen das Land. Teilnehmer an «Terrorakten» würden mit Gewalt verfolgt und die bei den Unruhen Festgenommenen bestraft.

Die Proteste hatten Ende Dezember begonnen, ausgelöst durch eine massive Wirtschaftskrise und einen plötzlichen Absturz der Währung Rial. In Teheran gingen zunächst wütende Händler auf die Strasse. Danach weiteten sich die Proteste auf das gesamte Land aus und richteten sich gegen die iranische Führung. Das genaue Ausmass bleibt jedoch auch wegen einer weitgehenden Internetsperre unklar.

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