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Junge Franzosen brechen in Garage im Raum Winterthur ein

Keystone-SDA

Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Montag drei junge Franzosen festgenommen, die in Winterthur-Hegi in eine Garage einbrechen wollten. Sie flüchteten zu Fuss, kamen aber nicht weit.

(Keystone-SDA) Der Diensthund «Naruk vom blauen Mistral» konnte im benachbarten Elsau den ersten 15-Jährigen stellen. Ein gleichaltriger Mittäter wurde gemäss Angaben der Kantonspolizei Zürich vom Montag mit Hilfe einer Drohne in einem Waldstück bei Elsau aufgespürt.

Der dritte im Bunde, ein 17-jähriger Franzose, konnte nach kurzer Flucht ebenfalls in Elsau verhaftet werden. Dieser trug zwei Autoschlüssel bei sich, die zu Wagen passten, die im Garagenbetrieb abgestellt waren. Die drei Jugendlichen müssen sich nun vor der Jugendanwaltschaft verantworten.

«Crime-as-a-Service»

Seit mehreren Monaten werden junge Franzosen in die Schweiz geschickt, um in Garagenbetriebe einzubrechen. Das Fedpol bezeichnet diese Straftaten als «Crime-as-a-Service». Dabei lagern Hintermänner aus Frankreich Straftaten gezielt an Jugendliche und junge Männer aus, die über Soziale Medien rekrutiert werden.

Gemäss Fedpol haben die Auftraggeber dabei gezielt Personen aus französischen Banlieues, etwa mit tiefem Bildungsniveau oder fehlenden Chancen auf dem Arbeitsmarkt, im Visier. Die meisten «Crime-as-a-Service»-Straftaten werden in Autogaragen verübt.

Es gibt aber auch Aufträge für Einbrüche in Bijouterien oder Waffengeschäfte. Bund und Kantone richteten eine nationale Taskforce ein.

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