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Katy Perry, The Cure, Gorillaz kommen ans Paléo nach Nyon VS

Keystone-SDA

Die Pop-Ikone Katy Perry ist ein Superstar an der 49. Ausgabe des Paléo-Festivals. Neben ihr gehören The Cure, Gorillaz, Orelsan, Theodora, Lorde und Vanessa Paradis zu den Headlinern des Festivals im kommenden Juli.

(Keystone-SDA) Katy Perry sorgt in den letzten Monaten eher wegen ihrer Romanze mit dem ehemaligen kanadischen Premierminister Justin Trudeau für Schlagzeilen oder wegen ihres umstrittenen Weltraumflugs in einem Raumschiff von Jeff Bezos. Doch die 41-jährige Kalifornierin gilt nach wie vor als Pop-Ikone, die weltweit die Konzertsäle füllt.

In der Schweiz ist sie bis anhin nur im Hallenstadion in Zürich aufgetreten (2011, 2015 und 2018). Insofern ist ihr Auftritt in Nyon VD ein Novum, zumal es ihr einziges Konzert in der Schweiz im Rahmen ihrer «The Lifetimes Tour» sein wird. «Sie hat die ganze Welt zum Tanzen gebracht und ihr Auftritt beim Paléo verspricht grandios zu werden», schwärmte Dany Hassenstein, einer der Programmgestalter des Festivals, als er am Dienstag das Line-up für die Ausgabe 2026 vorstellte.

The Cure halten die Treue

Im Gegensatz zu Katy Perry treten The Cure bereits zum fünften Mal auf der Plaine de l’Asse auf. Die britische New-Wave-Band um den 66-jährigen Frontmann Robert Smith waren bereits 1985 mit von der Partie. «Fünf Auftritte in fast fünfzig Jahren Karriere», kommentierte Hassenstein.

Zu den weiteren Paléo-Stammgästen, die dann auch noch am selben Abend wie The Cure auftreten, gehören die Young Gods. Die Rocker aus Freiburg fügen sich in eine 16-köpfige Schweizer Präsenz am Festival ein, neben DJ Mosimann oder der Lausanner Sängerin Marie Jay.

Ebenfalls aus dem Genre Pop-Rock sind die Bands Gorillaz, Morcheeba oder Twenty One Pilots wieder mit dabei. Eine weitere Grösse der internationalen Szene ist die Neuseeländerin Lorde, die zum ersten Mal in der Westschweiz auftreten wird.

Das französische Chanson «im weitesten Sinn» vertreten Vanessa Paradis oder Julien Clerc, der nach 28 Jahren wieder einmal ans Paléo kommt, zudem Zaz und Feu! Chatterton oder Gims. Programmgestalter Jacques Monnier verwies darauf, dass «drei Generationen von Künstlerinnen und Künstlern» erwartet werden.

Die junge Generation wird angeführt von Sam Sauvage, Newcomer bei den letzten Victoires de la musique, sowie von mehreren aufstrebenden Sängerinnen wie Helena, Marguerite, Adèle Castillon, Miki oder Suzane.

Theodora von Montreux nach Nyon

Aus dem Rap kündigte Monnier das «Phänomen» Theodora an. Im letzten Jahr bespielte sie die «Off»-Bühne des Montreux Jazz Festivals, und nun entdeckt die «Boss Lady» das Paléo, wo sie sich die Bühne mit Disiz teilen wird. Der zweite Rap-Headliner wird Orelsan sein. Zudem werden Jok’Air, Keny Arkana und der Palästinenser Saint Levant in Nyon erwartet.

Das Elektro-Programm bietet unter anderem Timmy Trumpet, Bob Sinclar und Kompromat, wie auch die Belgierin Amelie Lens. «Wir haben schon mehrere Jahre lang versucht, sie zu engagieren», freute sich Monnier.

Im Übrigen, so der Programmgestalter weiter, seien zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals Frauen stärker vertreten als ihre männlichen Kollegen: von 103 angekündigten Künstlerinnen und Künstlern sind 55 Prozent Frauen. Auf dem Programm stehen an den sechs Tagen des Festivals vom 21. bis 26. Juli über 200 Konzerte.

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