Klimawandel erhöht Risiken für Schweiz in vielen Bereichen
Die Schweiz wappnet sich gegen die Folgen des Klimawandels. Ein Forschungsprogramm liefert neue Grundlagen, um Risiken für Gesundheit, Natur, Wirtschaft und Infrastruktur besser einzuschätzen und die Anpassung an die Erwärmung gezielt zu planen.
(Keystone-SDA) Die Folgen des Klimawandels seien in der Schweiz bereits spürbar, teilte das National Centre for Climate Services (NCCS) am Donnerstag zum Abschluss des Projekts «NCCS-Impacts» mit. Hitze, Trockenheit und Extremwetter belasteten die Gesundheit der Bevölkerung, die Landwirtschaft und die Wälder.
Von 2022 bis 2026 arbeiteten für das Projekt über 100 Forschende und Fachleute an Grundlagen und Instrumenten für den Umgang mit den Folgen des sich verändernden Klimas.
Zu den Ergebnissen des Programms gehört etwa ein Prognose-Tool, das bei Hitzewellen den Andrang von Notfallpatienten in Spitälern vorhersagt, oder eine App, die für die Landwirtschaft klimabedingte Ertragsschwankungen einschätzt. Aber auch Grundlagen wie neue sozioökonomische Zukunftsszenarien bis 2100 wurden erarbeitet.
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