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Linke Zürcher Parteien wollen neues Tempo-30-Projekt am Rosengarten

Keystone-SDA

Linke Parteien haben den Zürcher Stadtrat für den Rekurs zu den Rosengarten-Übergängen gelobt. Nun fordern sie aber ein rasches, neues Projekt für Tempo 30.

(Keystone-SDA) Der Verzicht der Stadt auf einen juristischen Weiterzug in Sachen Tempo 30 sei nachvollziehbar, teilten SP, Grüne, AL, IG-Westtangente Plus und umverkehR am Donnerstag in einer gemeinsamen Mitteilung mit. Damit der Lärmschutz auf der vielbefahrenen Achse aber nicht erneut zum Erliegen komme, müsse der Stadtrat das Tempo-30-Vorhaben nun prioritär behandeln und zügig ein neues Projekt ausarbeiten.

Es brauche dafür schnellstmöglich ein Gutachten, das den Rechtsanspruch der Anwohnenden auf Lärmsanierung erfülle. Gleichzeitig übten die Organisationen Kritik am Regierungsrat. Die willkürliche Ablehnung des Kantons und dessen Blockadehaltung auf dem Rücken der Quartierbevölkerung müsse ein Ende finden.

Juristisches Nachspiel

Die Zürcher Stadtregierung hatte am Mittwoch angekündigt, dass sie den ablehnenden Entscheid des Kantons zu zwei neuen, behindertengerechten Fuss- und Veloübergängen am Rosengarten ans Verwaltungsgericht weiterzieht.

Auf einen Rekurs gegen die kantonale Ablehnung von Tempo 30 auf derselben Strecke verzichtet die Stadt hingegen. Der Stadtrat schätzte die Erfolgsaussichten wegen eines veralteten städtischen Gutachtens und der seit Juni geltenden kantonalen Hoheit über entsprechende Geschwindigkeitsanordnungen als zu gering ein.

Grundsätzlich hält die Stadt aber an der Temporeduktion als zentrale Lärmschutzmassnahme fest.

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