Luzerner Parlament will mit mehr Sessionen Vorstösse abbauen
Die Geschäftsleitung des Luzerner Kantonsrats hat die Kantonsräte für das Frühjahr 2027 zu zusätzlichen Sessionstagen verpflichtet. Zudem beginnen die Beratungen im Januar und März früher und die Mittagspausen werden verkürzt. Damit sollen hängige Vorstösse reduziert werden.
(Keystone-SDA) Anfang Oktober 2026 waren im Luzerner Kantonsparlament 358 parlamentarische Vorstösse pendent. Pro Session kamen zuletzt rund 70 neue hinzu, wie es in einer Mitteilung der Staatskanzlei vom Montag hiess.
Die März-Session 2027 wird deshalb um einen Tag erweitert. Sie findet damit am 15. und 16. sowie am 22. und 23. März statt. Zudem führt der Kantonsrat vom 26. bis 28. April eine zusätzliche dreitägige Session durch. An dieser werden ausschliesslich parlamentarische Vorstösse und keine Sachgeschäfte behandelt.
Im Januar und März 2027 beginnen die Beratungen zudem jeweils um 8 statt um 9 Uhr. Die Mittagspausen werden verkürzt, sodass die Beratungen am Nachmittag bereits um 13.30 Uhr beginnen.