Luzerner Stadtrat will mit Halle Lücken im Schulsport schliessen
Der Luzerner Stadtrat will auf der Allmend eine neue Vierfachsporthalle mit Tagesschule bauen lassen. Er beantragt dafür beim Stadtparlament einen Sonderkredit von 3,9 Millionen Franken für den Architekturwettbewerb und die Projektierung.
(Keystone-SDA) Die neue Halle soll am Fuss der Hügelkuppe der Schulanlage Hubelmatt entstehen, wie der Stadtrat in seinem am Dienstag veröffentlichten Bericht an das Parlament mitteilte. Die Sporthallen seien in der ganzen Stadt das ganze Jahr über «nahezu 100 Prozent ausgelastet». Eine neue Vierfachsporthalle sei deshalb «notwendig», schreibt der Stadtrat. Damit liessen sich Nutzungskonflikte und Kapazitätsengpässe «nachhaltig entschärfen».
Die Vierfachsporthalle soll vor allem dem Schulsport dienen und den Breiten- und Vereinssport stärken. Sie wird insbesondere für Kunst- und Geräteturnen ausgelegt. Die Trainings- und Wettkämpfe der Kunst- und Geräteturnvereine sollen deshalb von den Sporthallen Bramberg und Utenberg in die neue Halle verlegt werden. Zudem sind rund 150 Betreuungsplätze für Schülerinnen und Schüler vorgesehen.
Baubeginn frühestens im Juni 2031
Für den Neubau muss laut dem Bericht ein bestehendes Naturrasen-Fussballfeld weichen. Dafür sollen vor dem Bau der Halle ein Kunstrasenfeld erstellt und ein weiteres Naturrasenfeld saniert werden. Zudem soll der heute eingedolte Horwerbach entlang der Südfassade geöffnet werden. Geplant sind ausserdem Photovoltaikanlagen, begrünte Dächer und Fassaden und ein Anschluss an die See-Energie.
Der beantragte Sonderkredit umfasst 605’000 Franken für den Architekturwettbewerb und rund 3,3 Millionen Franken für die Projektierung. Der Grosse Stadtrat, das Stadtparlament, soll am 12. November das Geschäft behandeln.
Laut Grobterminplan sollen die Baueingabe im September 2030 und der Baubeginn im Juni 2031 erfolgen. Die neue Vierfachsporthalle mit Tagesschule soll ab November 2033 in Betrieb genommen werden.