Nationalfonds unterstützt fünf Forschungsprojekte der Uni Luzern
Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat für fünf Projekte der Uni Luzern insgesamt rund 3,79 Millionen Franken gesprochen. Die Mittel kommen Forschenden der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät sowie der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Medizin zugute.
(Keystone-SDA) Ein Projekt untersucht, wie Geflüchtete in Entscheidungen einbezogen werden können, die sie direkt betreffen. Dabei werden Hilfsorganisationen und von Geflüchteten selbst geführte Organisationen verglichen, um herauszufinden, wie Partizipation praktisch umgesetzt werden könne, schrieb die Uni in ihrer Mitteilung am Donnerstag.
Ein zweites Projekt befasst sich mit dem Verhältnis von Stadt und Land. Das Projekt analysiert, wie unterschiedliches Wissen, etwa Alltagserfahrungen versus Expertenwissen, wahrgenommen werden, und untersucht die Auswirkungen auf Einstellungen und politisches Verhalten in der Schweiz und Ostdeutschland.
Ein drittes Projekt widmet sich den Vätern krebskranker Kinder. Das Ziel sei es, deren Erfahrungen während Diagnose und Behandlung zu erfassen, um Unterstützungsangebote gezielt verbessern zu können, hiess es.
Ein weiteres Projekt erforscht neue Therapien für Menschen mit Aufmerksamkeitsstörungen nach Schlaganfällen. Mittels gezielter Hirnstimulation soll untersucht werden, wie die Aufmerksamkeit verbessert werden kann.
Schliesslich wird in einem weiteren Projekt untersucht, wie chronische Beeinträchtigungen entstehen, welche Auswirkungen sie auf die Arbeit und Einkommen haben und wie sie besser gemessen werden können.