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Nettogewinn der Erste Group Bank von Januar bis September 2009 halbiert

Dieser Inhalt wurde am 30. Oktober 2009 - 06:40 publiziert

WIEN (awp international) - Der unbereinigte Nettogewinn der österreichischen Erste Group Bank hat sich in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres halbiert. Auf bereinigter Basis habe der Rückgang aber nur bei 16,4 Prozent gelegen, teilte das Institut am Donnerstag in Wien mit. Stark gestiegen sind Vorsorgen und Wertberichtigungen im Kreditgeschäft. Operativ gab es neue Rekordgewinne.
Der Konzernperiodenüberschuss betrug in den ersten drei Quartalen 720,1 Millionen Euro nach einem Nettogewinn von 1,463 Milliarden Euro im Vorjahr. Bereinigt um die Sondererlöse aus dem Verkauf des Versicherungsgeschäfts an die "Städtische" hatte im Vorjahr der Nettogewinn Ende September bei 861,7 Millionen Euro gelegen. Auf bereinigter Basis ergab sich somit im Jahresvergleich jetzt ein Rückgang von 16,4 Prozent.
Für das dritte Quartal 2009 betrug der Nettogewinn 228 Millionen Euro. Dies war ein leichter Rückgang gegenüber den 260 Millionen Euro zum zweiten Quartal 2009 und nahezu unverändert zum dritten Quartal 2008, als der Nettogewinn bei 225,1 Millionen Euro lag - bereinigt um den aufgegebenen Geschäftsbetrieb.
Die Rezession der letzten Monate hat in der Bilanz ihre Spuren gezogen: Die Kredit-Risikokosten stiegen auf 1,45 Milliarden Euro (plus 141 Prozent) beziehungsweise auf 151 Basispunkte (1-9/2008: 67 Basispunkte) im Verhältnis zu den durchschnittlichen Kundenforderungen. Die Quote der notleidenden Kredite (NPL-Quote) stieg von 5,9 im zweiten auf 6,3 Prozent im dritten Quartal.
Operativ hat die Gruppe die Ergebnisse in den ersten neun Monaten stark angehoben. Die Erste erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2009 sogar ein Rekordbetriebsergebnis (Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss, Handelsergebnis nach Verwaltungsaufwand) von 2,78 Milliarden Euro. Das war ein Plus um 26,6 Prozent.
Detaillierte Quartalszahlen wird die Erste Group am Freitag (30. Oktober) bekannt geben./rf/APA/he

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