Nidwaldner Regierung verlangt Zusatzkredit für Sanierung in Buochs
Für die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Buochs NW hat der Nidwaldner Regierungsrat beim Landrat einen Zusatzkredit beantragt. Die Kosten für das laufende Infrastrukturprojekt steigen damit um 1,6 Millionen Franken.
(Keystone-SDA) Als Hauptgründe für den höheren Finanzbedarf nannte die Nidwaldner Staatskanzlei am Montag unvorhergesehene Arbeiten am baulichen Zustand der Strasse sowie gestiegene Aufwände bei Planung, Bauleitung und Landerwerb. Zudem fehlten im ursprünglichen Kredit Reserven für Unvorhergesehenes.
Beim Strassenbau im dicht bebauten Dorfkern zeigte sich laut Staatskanzlei erst während der Arbeiten, dass auf einigen Abschnitten ein umfassender Ersatz des Fundaments notwendig ist. Ausserdem genügen die Betonplatten beim Dorfbach statisch nicht mehr den Anforderungen und müssen ersetzt werden.
Ebenfalls Kosten verursachte eine neu eingeführte digitale Informationsplattform für Anwohnende und Gewerbe. An dieser beteiligen sich auch die Gemeinde Buochs und das Elektrizitätswerk Nidwalden zu je einem Drittel.
Sollte das Kantonsparlament den Kredit ablehnen, müsste das Verkehrsprojekt teilweise redimensioniert werden. Trotz des höheren Aufwands verläuft der Bau derzeit nach Programm.
Die Hauptarbeiten für die Sanierung der Beckenrieder-, Stanser- und Ennetbürgerstrasse laufen seit Sommer 2025 und sollen zweieinhalb Jahre dauern. Ursprünglich war für das gemeinsame Projekt von Kanton und Gemeinde ein Kredit von 7,6 Millionen Franken bewilligt worden, wovon bisher rund 3,2 Millionen Franken aufgelaufen sind.