Navigation

PRESSE/Aluminiumriese Rusal kann an die Börse

Dieser Inhalt wurde am 02. Dezember 2009 - 13:10 publiziert

MOSKAU (awp international) - Dem Börsengang des weltgrössten Aluminiumproduzenten Rusal steht einem Pressebericht zufolge nichts mehr im Wege. Der Konzern des hoch verschuldeten russischen Oligarchen Oleg Deripaska habe sich mit Gläubigern auf die Umschuldung der Verbindlichkeiten von 7,4 Milliarden US-Dollar (4,9 Mrd. Euro) geeinigt, berichtete die Moskauer Wirtschaftszeitung "Wedomosti" (Mittwochausgabe). Nach Expertenschätzung ist es die bislang grösste Schuldenumstrukturierung in Russland.
Als letzter der 73 Kreditgeber setzte der britische Fonds Blue Crest seine Unterschrift unter die Vereinbarung, die fast ein Jahr lang ausgehandelt worden war. Die Umschuldung von Rusal soll bis Dezember 2013 abgeschlossen sein. Als Sicherheit will der russische Konzern Minderheitsanteile an den Aluminiumbetrieben Sajan, Bratsk und Krasnojarsk (alle Sibirien) verpfänden.
Zugestimmt hätten auch die russischen Staatsbanken Sberbank, VTB und Gazprombank sowie der russische Milliardär Michail Prochorow, denen Rusal insgesamt 4,7 Milliarden Dollar schulde, schrieb das Blatt. Der Rusal-Konzern will noch in diesem Jahr zehn Prozent seiner Aktien an den Wertpapierbörsen in Hongkong und Paris platzieren und dabei rund zwei Milliarden Dollar einnehmen. Der durch die Krise schwer angeschlagene Produzent steht insgesamt mit 16 Milliarden Dollar bei russischen und ausländischen Geldgebern in der Kreide./am/DP/edh

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?