Raphael Golta (SP) auf dem Sprung zum Stadtpräsidenten
Noch ist die Nachfolge von Zürichs SP-Stadtpräsidentin Corine Mauch offen: Kronfavorit Raphael Golta hat am Sonntag das absolute Mehr zwar verpasst, doch seine Wahl in der zweiten Runde am 10. Mai dürfte Formsache sein.
(Keystone-SDA) Raphael Golta zeigte sich am Sonntagabend «extrem glücklich» über sein Resultat. «Zürich wird einen Stadtpräsidenten erhalten, der auch zu den Menschen schaut, denen es nicht so gut geht», zeigte er sich gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA siegessicher.
Der amtierende SP-Stadtrat Raphael Golta liess seine Konkurrenz deutlich hinter sich. Er erzielte 54’832 Stimmen, für das absolute Mehr von 57’562 Stimmen fehlten ihm 2730 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,5 Prozent.
Goltas grösster Konkurrent Përparim Avdili von der FDP erhielt 28’053, SVP-Kandidat Ueli Bamert 15’072 und GLP-Kandidatin Serap Kahriman 10’602 Stimmen. Weit zurück lagen mit 944 Stimmen Marcel Bühler (FL Züri) und Peter Vetsch (parteilos) mit 409 Stimmen. Auf Vereinzelte entfielen 5210 Stimmen.
Von den Kandidierenden des ersten Wahlgangs kann aber einzig Raphael Golta in der zweiten Runde antreten; alle übrigen schafften den Sprung in den Stadtrat nicht. Die anderen am Sonntag Gewählten, etwa FDP-Kollege Michael Baumer, dürften hingegen antreten.