Schule bei Luftangriff im Zentraliran zerstört
Bei einem Luftangriff im Zentraliran ist iranischen Angaben zufolge eine Schule zerstört worden. Der Angriff ereignete sich in der Kleinstadt Chomein, wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz Markasi meldete. Es habe keine Todesopfer gegeben. Mehrere Häuser in der Umgebung seien beschädigt worden.
(Keystone-SDA) Bilder mehrerer iranischer Medien zeigten ein völlig zerstörtes Hauptgebäude hinter dem Eingang des Gymnasiums. Welche Luftwaffe für die Bombardierung verantwortlich war, blieb zunächst unklar. Der Gouverneur in Markasi sprach von einem Angriff des «zionistisch-amerikanischen Regimes». Bei weiteren Angriffen in der Provinz seien fünf Menschen getötet worden.
Bereits am Sonntag hatten Accounts, die das Kriegsgeschehen aus dem Ausland verfolgen, über Angriffe in Chomein berichtet. Dort sei eine Raketenbasis der Revolutionsgarden bombardiert worden, berichtete der bekannte Netzaktivist «Vahid» unter Berufung auf lokale Bewohner.
Seit Kriegsbeginn wurden im Iran nach Angaben des Roten Halbmonds mehr als 21.000 zivile Einrichtungen zerstört oder beschädigt. Insgesamt seien 69 Schulen angegriffen worden, sagte der Leiter der Rothalbmond-Gesellschaft, Pirhussein Koliwand, am Donnerstag.