Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Gestern war ich mit Freunden bei den Rheinfällen. Es war nicht nur sehr schön, sondern auch erstaunlich warm. Für uns hat es so gepasst, aber in den Skigebieten kriegen sie durch das warme Wetter echte Probleme. Hoffen wir, dass es im Januar wieder etwas abkühlt!
Freundliche Grüsse aus Bern
Bike fahren statt Ski? Bergbahnen planen um.
Viele Schneesportorte haben zu wenig Schnee, vor allem diejenigen in tieferen Lagen. Also müssen sie sich was einfallen lassen – denn mit Schneeniederschlägen ist so schnell nicht zu rechnen.
Die Betriebe müssen also Kundinnen mit anderen Angeboten anlocken: Etwa mit Biketouren, mit Lama-Trekking für Kinder oder mit Minigolf. In den Wintersportorten wie St. Moritz, Crans-Montana, Davos oder Saas-Fee sind die meisten Anlagen dagegen geöffnet.
- Hier finden SieExterner Link den Beitrag von SRF News.
- Morgen finden Sie bei uns ein Interview mit einem bekannten Wissenschaftler, der mithilfe einer neuen Methode Gletscher retten will. Schauen Sie vorbei!
Neues Angebot für Imame in der Schweiz.
Rund 120 Imame sind in der Schweiz tätig. Manche leben hier, andere sind hier auf Posten – werden also für eine begrenzte Zeit in die Schweiz geschickt. Eines haben sie gemeinsam: Ihre Ausbildung haben sie im Ausland erhalten. Zum Imam kann man sich in der Schweiz nicht ausbilden lassen.
Das wird immer wieder kritisch beäugt. Studiengänge sind jedoch teuer und komplex, das lohnt sich in der Schweiz kaum. Neuerdings bietet aber das Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft (SZIG) eine spezielle Weiterbildung an, an der die Hälfte der Imame teilnahmen.
Dabei können sie sich mit den Verhältnissen in der Schweiz vertraut machen und erhalten Tipps, wie sie reagieren sollen, wenn ihre Gemeinschaft von ihnen Hilfe bei weltlichen Fragen ersucht. Im interessanten Interview erklärt Hansjörg Schmid, der Direktor des SZIG, weshalb das Angebot beliebt ist und wie sich die muslimischen Gemeinschaften in der Schweiz entwickeln.
- Das Interview meines Kollegen Olivier Pauchard finden Sie hier.
Das Victorinox-Sackmesser wird 125 Jahre alt.
Eines der bekanntesten Schweizer Produkte gibt es wohl dank der Schweizer Armee: 1891 erhielt Victorinox den Zuschlag, die Schweizer Armee mit einem Klappmesser auszurüsten. Das Unternehmen ist noch immer in Familienhand und verkauft weltweit.
Noch heute rüstet Victorinox 15 Armeen aus. Wobei das nur einen kleinen Teil der jährlichen Produktion ausmacht: Kürzlich hat die Firma das 550-millionste Stück hergestellt.
Das Produkt ist «swissness» pur und erfreut sich immer noch grosser Beliebtheit. So sagte ein Astronaut, er gehe nirgendwohin ohne sein Sackmesser, auch nicht ins All: «Never leave the planet without one.» Faszinierend finde ich auch folgende Anekdote: Überall, wo die Serie «MacGyver» lief, gingen die Absätze rauf – der Filmstar verwendete ein Sackmesser.
- Hier finden SieExterner Link die Reportage des Tages-Anzeigers. (Paywall)
Die Schweiz 2022 in 13 Bildern.
Unsere Bildredaktion hat 13 Bilder ausgesucht, um das Jahr 2022 zu veranschaulichen. Ich wünsche Ihnen viel Spass damit!
- Hier geht es zur Auswahl unserer Bildredaktorin Helen James.
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