Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Das Alphorn war ursprünglich ein Werkzeug der Hirten, es diente als Signalinstrument und wirkte mit seinen pastoralen Klängen beruhigend auf die Herde. Deshalb sind originale Alphorn-Melodien meist einfach im Aufbau und reflektieren die Alpenwelt. Später wurde das Alphorn als «richtiges» Musikinstrument anerkannt und auch in der Kunstmusik verwendet. Moderne Alphorn-Klänge sind experimentell und die Bläser…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Alphorn und Jodel – das sind in der Schweiz und im Ausland populäre Grössen der schweizerischen Volkskultur. Wer immer schon eine Melodie auf einem Alphorn spielen wollte, seiner Lunge die Überwindung der Schwerkraft jedoch nicht zutraute, der kann jetzt online seine eigene Alphorn-Melodie zusammenstellen. Der Alphorn Tune Composer ist ein spielerischer Bestandteil von www.swissalpinemusic.ch, einem…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Ungerer, bissiger Kritiker, Kinderbuch-Klassiker und erotischer Phantast, wurde 1983 mit dem Jacob-Burckhardt-Preis der Basler Goethe-Stiftung ausgezeichnet. Der Künstler sei mit dem Ausstellungstitel «Tomi Ungerer. 75 Jahre enfant terrible» durchaus «zufrieden», sagte Museums-Co-Leiter Michael Mauch. Political Correctness ist dem heute meist in Irland lebenden Ungerer ein Gräuel. In den USA sind einzelne seiner Bücher auf der…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Als Spezialität des Appenzellerlandes und des Toggenburgs (Kanton St. Gallen) gilt das Talerschwinge. Dabei wird ein Fünffrankenstück an die Innenwand eines konischen, auf der Hand des Spielers ruhenden Milchgeschirrs geworfen und durch leichte Drehbewegungen des Ellbogens rollen gelassen. Die Reibung erzeugt einen an entferntes Herdengeläute erinnernden Klang, der sich gut mit dem Naturjodel mischt. Drei…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Hirten waren unter den ersten, die das neugeborene Jesuskind begrüssten. Abbildungen zeigen sie häufig mit Blasinstrumenten wie Tierhörnern oder Sackpfeifen. Das Alphorn als originales Hirteninstrument wird seit langer Zeit an Weihnachten in der Kirche von Rheinfelden (Kanton Aargau) und auf dem Weihnachtsmarkt in Villingen (Deutschland) gespielt. Während des Alpsommers wurde das Alphorn regelmässig am Abend…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Bei volkstümlichen Kalenderbräuchen, wie der Älplerchilbi der Innerschweizer, aber auch an Jodler- und Schwingfesten und an der Bundesfeier am 1. August führen Fahnenschwinger ihre Kunst zur Begleitung von Alphorn- oder Büchelklängen vor. Beim Fahnenschwingen gilt es, eine seidene Fahne von vorgeschriebenem Format in unterschiedlichen Schwüngen hin und her zu bewegen, in die Luft zu werfen…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Ältere und jüngere Volksbräuche faszinieren jung und alt, entweder als aktive Teilnehmer oder als Zuschauer. Kalenderbräuche sind ein Abbild der jeweiligen Jahreszeit. Mit der Alpauffahrt in den Monaten Mai und Juni beginnt der Alpsommer. Die Halbzeit wird mit Alpfesten, häufig in Form von Tanzveranstaltungen, gefeiert. Wenn nicht früher Schneefall den Alpsommer vorzeitig abbricht, erfolgt die…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Niemand kann Alphornmusik und Jodel, die heute so sorgfältig und vielfältig gepflegt werden wie kaum je zuvor, für sich allein beanspruchen. Manche Jodlerinnen und Alphornspieler suchen die Ursprünglichkeit und wollen den Wohlklang oder den «Blues» möglichst authentisch hinüberbringen. Andere entwickeln sie weiter: Jodler in traditioneller Tracht, Rockmusiker, die dem Baum ihrer anglo-amerikanischen Musik einheimische Zweige…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als das Jodeln populär wurde, verbreitete sich diese Gesangsform auch in Städten. Herumreisende Sänger aus Österreich trugen auch in der Schweiz «Tyroler Jodler» vor. Auswanderer brachten die Jodel-Tradition zudem nach Nord- und Südamerika. Heute ist das Jodeln weltweit sogar bis nach Korea und Japan verbreitet, dank kulturellen Kontakten mit der…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Das Jodellied, das mittlerweile zwei-, drei- und vierstimmig gepflegt und meistens von der Handharmonika begleitet wird, ist die Lieblingsgattung der Verbandsjodler. Sie haben sich seit 1910 im Eidgenössischen Jodlerverband zusammengeschlossen und stellen sich jedes Jahr in regionalen und kantonalen und alle drei Jahre in einem eidgenössishen Jodlerfest den Juroren. Zunächst durften nur Männer Solo-Jodellieder vorsingen.…