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Verweise gegen drei Mitarbeiter des Zürcher Migrationsamts

(Keystone-SDA) Zürich – Drei Mitarbeitende des Zürcher Migrationsamtes haben einen disziplinarischen Verweis erhalten. Sie hatten am Arbeitsplatz pornografische Bilder verschickt. Zudem ist gemäss Regierungspräsident Hans Hollenstein das Team reorganisiert worden.
Die betroffenen Mitarbeitenden hätten einen entsprechenden Eintrag in ihre Personalakte erhalten, sagte Hollenstein in einem Interview mit der Zeitung «Der Landbote». Eine der drei Personen habe innerhalb des Migrationsamtes eine andere Aufgabe übernommen. Die beiden anderen wechselten nicht.
Es seien keine weiteren Sanktionen ausgesprochen worden, ergänzte der Vorsteher der kantonalen Sicherheitsdirektion. Keiner der im Raum stehenden Vorwürfe – zu lange Pausen oder ausgiebiger privater Internetkonsum am Arbeitsplatz – habe sich gegenüber Einzelpersonen erhärten lassen.
Mitarbeitende schalteten Anwalt einIm vergangenen Mai hatten sich mehrere Mitarbeitende des Zürcher Migrationsamtes an einen Rechtsanwalt gewandt, weil sie mit ihren Vorgesetzten und deren Arbeitsmoral unzufrieden waren. Ein externer Bericht bestätigte im Sommer, dass die Verfahren im Migrationsamt zu lange dauerten und das Amt zu wenig gut erreichbar sei.
Daraufin räumte der bisherige Migrationsamtschef Adrian Baumann seinen Sessel. Anfang Jahr übernimmt Urs Betschart das Migrationsamt. Der 53-Jährige war stellvertretender Direktor des Bundesamtes für Migration (BFM). Unter Betschart arbeiten rund 150 Angestellte.

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