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Weniger tödliche Verkehrsunfälle auf St. Galler Strassen

Keystone-SDA

Im Kanton St. Gallen hat sich die Zahl der Verkehrsunfälle 2025 im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Auf den Strassen starben 13 Menschen. Das sind acht Personen weniger als 2024.

(Keystone-SDA) Die Zahl der Verkehrsunfälle sei 2025 marginal um acht Unfälle zurückgegangen, teilte die St. Galler Kantonspolizei am Dienstag mit. Konkret waren es 2508 Unfälle. Weil die Bevölkerung erneut gewachsen sei und auch die Zahl der in Verkehr gebrachten Fahrzeuge erneut anstieg, könne diese Entwicklung als positiv gewertet werden.

13 Unfälle waren so schwer, dass dabei 13 Menschen starben. Im Jahr zuvor waren bei 17 Unfällen insgesamt 21 Menschen zu Tode gekommen. Seit 2017 stagniert die Anzahl der Todesopfer und Schwerverletzten im Strassenverkehr.

Zu den Ursachen gehörten unter anderem zu hohe Tempi und Alkohol. Laut der Statistik sind 12 Prozent der Unfälle auf eine überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen. Fast 10 Prozent wurden durch alkoholisierte Fahrerinnen und Fahrer verursacht. Diese Zahl wurde weiter aufgeschlüsselt. Betroffen sind nämlich nicht nur die Lenkerinnen und Lenker von Autos.

Alkoholisiert auf dem E-Bike

Bei den E-Bikes stellt die Polizei einen erneuten Anstieg von Unfällen fest, bei denen Alkohol im Spiel war. Unabhängig von der Ursache waren es insgesamt 116 Unfälle, bei denen mindestens ein E-Bike beteiligt war. 111 Mal kam dabei eine Person zu Schaden.

Bei den E-Trottinetts hat sich die Zahl der alkoholisiert verursachten Unfälle verdoppelt. Die neuen Trends machten sich unschön bemerkbar, schrieb Philipp Sennhauser, Leiter der Verkehrspolizei, in der Einleitung zum Bericht. «Die weiter stark steigende Anzahl der E-Trottinett-Unfälle steht stellvertretend hierfür.»

Herausgestrichen werden zwei weitere Entwicklungen: So hat sich die Zahl der Velounfälle erhöht. Auffallend seien die vielen Selbstunfälle. Ebenfalls einen Anstieg gibt es bei den Motorradunfällen. Nach wie vor seien junge Fahrerinnen und Fahrer von Motorrädern am meisten gefährdet.

Die Kantonspolizei sieht sich aufgrund der Zahlen in ihrer Prioritätensetzung bestätigt. Sie werde auch in Zukunft die Fahrfähigkeit der Fahrzeuglenkenden kontrollieren, das Einhalten der Geschwindigkeit messen und prüfen, ob die sicherheitsrelevanten Verkehrsregeln eingehalten werden.

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