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Weniger Tote aber mehr Schwerverletzte auf Solothurner Strassen

Keystone-SDA

Im Kanton Solothurn sind 2025 deutlich weniger Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, gleichzeitig ist die Zahl der Schwerverletzten leicht gestiegen. Die Kantonspolizei Solothurn teilte dies im Rahmen der Veröffentlichung der "Polizeilichen Verkehrsstatistik" 2025 mit.

(Keystone-SDA) Insgesamt seien 1618 Verkehrsunfälle zuhanden der Staatsanwaltschaft rapportiert worden. Dabei seien 101 Personen schwer verletzt worden, das seien zwei mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Todesopfer habe sich hingegen von 14 im Jahr 2024 auf fünf mehr als halbiert.

Auffällig zugenommen hätten insbesondere Unfälle im Bereich des Langsamverkehrs sowie bei Motorrädern. Bei fahrzeugähnlichen Geräten habe die Zunahme 50 Prozent betragen, bei Elektro-Trottinetten 37 Prozent, bei E-Bikes 11 Prozent und bei Motorrädern 29 Prozent. Auch Unfälle mit Fussgängerbeteiligung seien leicht gestiegen, während jene mit klassischen Fahrrädern zurückgegangen seien.

Die häufigsten Unfallursachen seien weitgehend unverändert geblieben. Dazu zählten laut Polizei unter anderem mangelnder Abstand, Missachtung des Vortrittsrechts, Nichtbeherrschen des Fahrzeugs, Unaufmerksamkeit sowie der Zustand von Verkehrsteilnehmenden.

Mehr Alkohol-Unfälle, weniger Raser

Im Bereich der Fahrfähigkeit seien im vergangenen Jahr 560 Personen angehalten worden, die ein Fahrzeug in angetrunkenem Zustand oder unter dem Einfluss von Drogen oder Medikamenten geführt hätten. Die Zahl der Unfälle mit der Hauptursache Alkohol sei von 129 auf 141 gestiegen.

Die Polizei habe zudem 1453 Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt und dabei insgesamt 238’668 Überschreitungen festgestellt. Acht Fälle hätten den sogenannten Raser-Tatbestand erfüllt, das seien fünf weniger als im Vorjahr.

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