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Winterthurer Stadtbus-Personal verzichtet vorerst auf Streik

Keystone-SDA

Die Geschäftsleitung von Stadtbus Winterthur und die Gewerkschaft VPOD haben sich am Dienstag zu einer Verhandlungsrunde getroffen und eine Fortsetzung vereinbart. Weitere Streiks soll es vorerst nicht geben.

(Keystone-SDA) In den Verhandlungen zwischen der Stadtbus-Geschäftsleitung, einer Delegation des Fahrdienstes und der Gewerkschaft VPOD zeichnet sich eine vorübergehende Entspannung ab.

Die Beteiligten bezeichneten die erste konkrete Gesprächsrunde zu den Arbeitsbedingungen am Dienstag als «konstruktiv und lösungsorientiert», wie es in einer gemeinsamen Mitteilung hiess. Ein zentrales Ergebnis der Zusammenkunft ist der vorläufige Verzicht auf weitere Kampfmassnahmen: Bis zum nächsten Verhandlungstermin am 2. April 2026 wird kein weiterer Streik stattfinden.

In den kommenden Tagen sollen nun Detailabklärungen werden. Im Zentrum der Diskussion stehen die Handhabung von Minusstunden bei Ersatzdiensten sowie die Dienstplanung allgemein. Weitere Auskünfte wollen Stadtbus und VPOD während der Verhandlungen nicht erteilen.

Warnstreik Anfang März

Die Verhandlungen sind die Folge eines Warnstreiks von Anfang März, der den öffentlichen Verkehr in Winterthur teilweise zum Erliegen brachte. Am Morgen des 3. März legten zahlreiche Chauffeure für vier Stunden die Arbeit nieder. Hintergrund des Arbeitskonflikts sind laut VPOD «unhaltbare Arbeitsbedingungen».

Stadtrat Stefan Fritschi (FDP) hatte den Streik zunächst als «nicht gerechtfertigt» kritisiert, signalisierte jedoch Gesprächsbereitschaft für mögliche Verbesserungen. Das Personal hatte zwischenzeitlich mit einem ganztägigen Streik gedroht, sollte keine Einigung erzielt werden.

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