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Hotellerie dank schönem Winter im Plus

Die Schweizer Hotellerie hat im Winterquartal von idealen Schneeverhältnissen und günstigeren Wechselkursen profitiert. Bereits zum vierten Mal in Folge wurde ein positiver Abschluss gemeldet. Der Trend zu kürzeren Aufenthalten setzte sich fort.

Die Schweizer Hotellerie hat im Winterquartal von idealen Schneeverhältnissen und günstigeren Wechselkursen profitiert. Bereits zum vierten Mal in Folge wurde ein positiver Abschluss gemeldet. Am meisten profitierte der Städtetourismus. Der Trend zu kürzeren Aufenthalten setzte sich fort.

Laut der am Donnerstag (13.04.) veröffentlichten Mitteilung des Bundesamtes für Statistik (BFS) wurden vom vergangenen Dezember bis Februar 7,51 Millionen Übernachtungen registriert. Im Vergleich zur Vorjahresperiode erhöhte sich die Zahl der Logiernächte um 1,7 Prozent. Das erzielte Ergebnis liegt um 5,9 Prozent über dem Mittel der letzten fünf Hochwinterperioden und 2,5 Prozent über jenem der letzten zehn Winterquartale.

Zum positiven Ergebnis dürften laut BFS die überwiegend guten Schnee- und Wetterverhältnisse beigetragen haben. Im Weiteren sei das Ferienziel Schweiz infolge günstigerer Wechselkursrelationen sowie verbessertem Preis-/Leistungsverhältnis attraktiver geworden. Der Binnentourismus erhöhte sich gegenüber dem letztjährigen Winterquartal um 2,2 Prozent auf 3,27 Millionen Übernachtungen. Somit ist laut BFS seit dem Winterquartal 1996/97 eine Erhöhung der inländischen Nachfrage zu beobachten.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer verkürzte sich gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode von 2,8 auf 2,7 Nächte. Damit habe sich der seit einiger Zeit zu beobachtende Trend zu kürzeren Aufenthalten fortgesetzt.

Der Reiseverkehr aus dem Ausland nahm um 1,3 Prozent auf 4,24 Millionen Hotelaufenthalte zu. Die europäische Nachfrage stieg um 1,6 Prozent auf 3,56 Millionen Übernachtungen, während die Logiernächtezahl der aussereuropäischen Gäste mit 680’000 Einheiten stagnierte. Die deutlichste Steigerung gab es bei den Gästen aus dem Britannien. Ebenfalls spürbare Zunahmen meldeten Frankreich, Deutschland, Italien sowie die USA. Rückläufig war der Tourismus insbesondere aus Belgien sowie den Niederlanden.

Wallis und Graubünden mit schlechterem Resultat

Neun von zwölf Tourismusregionen beherbergten mehr Hotelgäste als im Winterquartal 1998/99. Insbesondere die durch Geschäfts- und Städtetourismus geprägten Kantone Genf und Zürich konnten ihre Vorjahresresultate am deutlichsten steigern. Ebenfalls kräftig zuzulegen vermochte das Berner Oberland sowie das Tessin. Spürbar unter dem Vorjahresstand blieben die Wintersportregionen Wallis und Graubünden.

Die deutlichste Steigerung der Logiernächte verzeichneten die Seezonen ( 9,3 Prozent),gefolgt von den fünf grossen Städten Basel, Bern, Genf, Lausanne und Zürich (insgesamt 5,1 Prozent) sowie den touristisch weniger relevanten Landesteilen ( 3,5 Prozent). Die Bergkurorte mussten hingegen einen Frequenzverlust von minus 0,7 Prozent hinnehmen.

swissinfo und Agenturen

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