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Zürich (awp) - Die Aktien der Julius Bär Gruppe AG verlieren am Freitag in der Eröffnungsphase an Terrain, nachdem der Vermögensverwalter vorbörslich den Abschluss für das Geschäftsjahr 2009 vorgelegt hatte. Die Abgaben werden im Handel vor allem auf das Fehlen positiver Überraschungen zurückgeführt. Daher würden auf dem aktuellen Kursniveau Kaufimpulse fehlen, zumal der unerwartet tiefe Nettoneugeldzufluss auf den Notierungen laste, so Marktbeobachter.
Bis um 10.30 Uhr verlieren die Julius-Bär-Aktien um 1,5% auf 32,67 CHF und notieren damit wieder über dem bisherigen Tagestief von 31,52 CHF. Der SMI gibt um 1,3% nach.
Der 2009er Abschluss hat alles in allem nur knapp den Erwartungen der Analysten entsprochen. Der Neugeldzufluss ist unter den AWP-Konsensusprognosen und am unteren Ende der Bandbreite geblieben. Der Betriebsertrag lag unter den Erwartungen; der Konzerngewinn entsprach den Schätzungen.
Für Andreas Venditti von der ZKB liegt das Jahresergebnis von Julius Bär "insgesamt im Rahmen der Erwartungen". Zu dieser Einschätzung kommt auch Tobias Brütsch von der Bank Vontobel: "Dank niedrigerer Ausgaben entsprach das Ergebnis den Erwartungen."
Von einem Ausweis, der "einigermassen in Ordnung geht", schreibt die Bank Wegelin in einem Kommentar. Die St. Galler bemängeln allerdings, dass positive Überraschungen und damit auch ein geeigneter Kurskatalysator fehlen würden.
Kritisiert wird vor allem der geringe Nettoneugeldzufluss und Ertrag. Für Brütsch (Vontobel) lagen diese beiden Entwicklungen unter den Erwartungen. Er stellt auch eine Anpassung der Prognosen und des Kursziels in Aussicht.
"Die Aktie ist immer noch nichts für 'alpha-seekers'" urteilt Mathias Büeler von Kepler. Der Titel sei derzeit "mehr als angemessen" bewertet, die Risiken würden sich vergrössern, so sein Kommentar. Über die nächsten zwölf Monate rechnet er so nur mit einem "bescheidenen" Return der Aktie.
Für Kepler sind die Julius-Bär-Aktien entsprechend ein "Reduce". Vontobel bewertete die Titel bisher mit "Hold" (Kursziel: 33,20). Die ZKB empfiehlt "Marktgewichten".
rt/ch

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