Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Diego Maradona, verstorbener Gott des Weltfussballs und des exzessiven Lebensstils, hatte auch die Schweiz beehrt. Eine Episode aus Bern gefällig?
Beste Grüsse aus Bern und stay safe!
Diego Maradona, der im Alter von 60 Jahren verstorbene Jahrhundert-Fussballer aus Argentinien, hat auch in der Schweiz Spuren hinterlassen.
Es ist eine Geschichte, wie sie nur der Sport schreiben kann: 1989 hält der König mit seinem damaligen Klub Neapel in Zürich Hof – wo er im Letzigrund gegen den FC Wettingen spielt.
Die Provinzkicker aus dem Kanton Aargau trotzen den Italienern – bei denen Maradona immerhin eine Halbzeit kickt – ein stolzes 0:0 ab. Wichtiger als das Resultat war für die Lichtgestalt des runden Leders offenbar der Abstecher an die Zürcher Bahnhofstrasse, wo er kurz eben mal Uhren für 70’000 Franken postete.
Was kaum mehr jemand weiss: Am Tag zuvor war Maradona in Bern gewesen, wo er die Pizzeria eine Heimweh-Neapolitaners einweihte. Mein Gymer-Kollege Tom, damals rasender Reporter bei einem Lokalradio und der spanischen Zunge mächtig, kam zum Interview seines Lebens. Bis er dieses allerdings im Kasten hatte, brauchte Tom seine ganze Geduld: «Maradona kam mit drei Stunden Verspätung und sichtlich gezeichnet von seinen nächtlichen Eskapaden, ist er doch bis um vier Uhr in den Klubs verhangen.»
- «30 Jahre nach Maradona-Besuch»Externer Link – Beitrag von SRF News zu den sportlichen Spuren des Diego M. in der Schweiz.
- «Chaos in Argentinien nach Maradona-Tod»Externer Link – Artikel im Blick.
- «Man wird Maradona den Rest des Lebens vermissen»Externer Link – SRF-Korrespondentin Karen Naundorf aus Buenos Aires darüber, dass Maradona für eine Reichensteuer zur Bewältigung der Coronakrise war.
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Weitere Facetten der schillernden Figur Maradona finden Sie im Archiv der BeiträgeExterner Link, welche die linke Wochen-Zeitung der Ikone im Lauf der Jahre gewidmet hatte.
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Seit das neue Schweizer Asylgesetz im März 2019 in Kraft getreten ist, hagelt es Kritik.
Schnellere Bearbeitung von Asylanträgen und damit beschleunigte Integration der Aufgenommenen sowie Ausweisung der Abgelehnten: Dies das Ziel des verschärften Asylgesetzes, das die Stimmbevölkerung 2019 angenommen hatte.
Juristinnen und Juristen bemängeln nun, dass die beschleunigten Verfahren auf Kosten der Qualität gingen.
Dass die Behauptung der Expertinnen und Experten nicht aus der Luft gegriffen sind, zeigen Zahlen der Urteile des Bundesverwaltungsgerichts.
- Meine Kollegin Marie Vuilleumier hat sich diese in ihrem Beitrag «Die Schwächen des neuen Schweizer Asylsystems» genauer angeschaut.
- «Europa versucht seit 30 Jahren, Asylverfahren zu beschleunigen» – Interview von Marie mit Virginie Guiraudon, Spezialistin für Migration.
- Aus derselben Feder: «Trotz Kritik inhaftiert die Schweiz noch immer Kinder».
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Heilige Zeit, aber ohne heiliges Skifahren: Angela Merkel will den Lockdown für den Wintersport in Europa über die Festtage. Jetzt wird die Schweiz zur Wintersport-Insel.
Skiverbot bis 10. Januar! Der Vorschlag von Deutschlands Bundeskanzlerin träfe die Schweizer Wintersportorte mitten ins Herz. Aber natürlich auch jene in den anderen Alpenländern.
Kein Wunder, laufen die Bergkantone Sturm. «Im Wallis wird über die Festtage Ski gefahren», sagt Christophe Darbellay von der Kantonsregierung. Das ist eine Ansage!
Diese Haltung teilt auch die Schweizer Regierung: «Die Skigebiete können offen bleiben», verkündete Innenminister Alain Berset am Donnerstag Nachmittag.
- Der BeitragExterner Link im Blick.
- «Merkel fordert europaweites Skiverbot – Schweiz sperrt sich»Externer Link – so berichtet der Tages-Anzeiger über das drohende Unheil.
- Falls es doch noch klappt: «Die zehn besten Skigebiete in der Schweiz»Externer Link.
Kampf der Kollektivierung von Privateigentum im roten Zürich!
Habe ich mit dieser, meiner Schlagzeile übertrieben? Nein. Überzeugen Sie sich selbst: «Kollektivierte Dachterrassen: Die Stadt Zürich mutiert zum Havanna der Schweiz».
Dies der Titel eines Kommentars in der Neuen Zürcher Zeitung zum neuen Richtplan der City. Darin will die rot-grüne Stadtregierung verankern, dass Hauseigentümer bei Neubauten private Grünflächen wie Innenhöfe, Vorgärten und Dachterrassen der Öffentlichkeit zugänglich machen müssen.
- Die Bürgerlichen laufen Sturm. «Extreme Positionen» seien in der Stadt salonfähig geworden, schreibt die NZZ in ihrem bezahlpflichtigen Bericht «Rot-Grün plant den kollektiven Umbau der Stadt Zürich – private Innenhöfe, Dachterrassen und Vorgärten sollen für alle frei zugänglich werden»Externer Link.
- Der dazugehörige NZZ-KommentarExterner Link.
- «Kunst ist in den Rissen, nicht im Lack» – Kuratorin Koyo Kouoh über ihre Heimatstadt Zürich im einem kürzlichen swissinfo.ch-Artikel.
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