Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Punkto Banken bin ich ein Amateur. Aber ich frage mich schon, wie eine Profi-Crew wie die CS es bei ihren Beteiligungen schafft, einen Schuh voller Milliardenverluste herauszuziehen. Das fragen sich jetzt auch Profis von der Aufsicht und aus der Politik.
Herzliche Grüsse
Wunden lecken nach dem jüngsten Investment-Banking-Debakel der Credit Suisse. Was bedeutet das aber für die Branche?
Archegos und Greensill: zwei Namen, die in der Chefetage der Nummer zwei der Schweizer Grossbanken wohl Schüttelfrost und grösste Übelkeit auslösen. Denn die Zusammenbrüche der beiden Institute kosten die CS mehrere Milliarden Franken.
Der Grund liegt – einmal mehr, ist man geneigt zu sagen – im mangelnden Risikomanagement. António Horta-Osório, der neue CEO, hat denn auch eine «schwere Zeit mit schweren Entscheidungen» angekündigt.
Unser Finanzmarkt-Spezialist Matthew Allen hat sich bei Experten und Aufsichtsbehörden umgehört, wo genau die Fehler der CS liegen und wie sie künftig möglichst verhindert werden können.
Das ist auch dringend nötig, denn die Schweiz liege bei der Früherkennung von Schwachstellen im Rückstand, sagt einer der Befragten.
- Credit-Suisse-Desaster bringt Banken-Risiken erneut aufs Tapet
- Milliardendebakel vernichten Gewinne durch gute CS-Geschäfte im ersten QuartalExterner Link – Bericht von cash.ch zu den schlimmen Zahlen in Q1 von 2021.
- Archegos: Investmentbanker räumen Posten bei der CSExterner Link – finews über das Köpferollen bei der CS danach.
- Credit Suisse: FINMA eröffnet Verfahren zum Fall «Archegos» und bestätigt Verfahren im Fall «Greensill»Externer Link – Mitteilung der Finma zu den Verfahren im beiden Fällen.
Hurra, der Sommerurlaub naht! Und mit dem Impfzertifikat sollten Reisen in die Ferne wieder einfacher möglich sein.
Doch die Flugbranche werde sich wohl nicht so rasch von den Auswirkungen der Pandemie erholen, sagt Michael Eggenschwiler. Der Schweizer ist seit fast 15 Jahren CEO des Hamburger Flughafens HAM.
Für 2025 rechnet Eggenschwiler, der auch Schweizer Honorarkonsul in Hamburg ist, mit einem Flugverkehr von 85% gegenüber dem Vor-Corona-Niveau.
Dies bedinge auch den Abbau von Stellen, der durch natürliche Abgänge aufgefangen werden könne, hofft der Schweizer Airport-Manager.
- Der Wunsch nach Mobilität bleibt – Interview mit Michael Eggenschwiler von unserer Deutschland-Korrespondentin Petra Krimphove.
- Corona-Pandemie wirft Schweizer Luftfahrtbranche um Jahre zurück – Bericht unserer Agentur vom Dezember 2020.
- Passagieraufkommen am Flughafen Zürich weit unter Vor-Corona-Niveau – Bilanz des Pandemie-Jahrs.
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Sie liessen sich von der Corona-Pandemie nicht beeindrucken: Auch im letzten Jahr kamen erneut mehr Grenzgängerinnen und -gänger in die Schweiz.
343’000 waren es an der Zahl, die 2020 zur täglichen Arbeit die Schweizer Grenze querten. Damit lag die Zunahme unterhalb des durchschnittlichen Wachstums der letzten Jahre von 2,7%.
Die grösste Gruppe stammt aus dem grenznahen Frankreich, gefolgt von Italien und Deutschland. Zielorte sind – logischerweise – Grenzkantone wie Basel, Genf und das Tessin. Dieses allein stellt einen Anteil von knapp 30% aller grenzüberschreitenden «Arbeitsmigrant:innen».
- Im Vergleich zu 1996 gibt es zweieinhalb Mal so viele GrenzgängerExterner Link
- «Die EU versagte, in den grenzübergreifenden Regionen für Solidarität zu sorgen» – Bericht meines Kollegen Samuel Jabergs von 2019.
- Grenzgänger, wer bist du? – Analyse von Sam aus dem Jahr 2017.
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Nun ist es also klar: Die Schweiz bekommt es im Achtelfinal an der Fussball-EM 2020 mit Frankreich zu tun – dem «Champion du Monde»!
Wenn das kein Kracher wird am Montag: «Les petits Suisses» gegen «Les grands Bleus», die amtierenden Weltmeister aus dem Hexagon.
Klar, dass Frankreich grosser Favorit ist. Umso mehr, als die Schweizer Equipe von Nationaltrainer Vladimir Petkovic in den ersten beiden Partien der Vorrunde arg enttäuscht hatte.
Doch Achtung: Nach seinem Start-Furioso mit dem Sieg gegen Deutschland zeigte auch der zweifache Weltmeister von 1998 und 2018 Schwächen. Zuletzt gestern Abend beim eher schwerfälligen Unentschieden gegen die amtierenden Europameister aus Portugal.
- Schweizer Nati trifft im EM-Achtelfinal auf FrankreichExterner Link
- Der ethnisierte Blick der Schweiz auf ihre FussballerExterner Link – scharfe Analyse im Tages-Anzeiger zum komplizierten Umgang der Schweiz mit einem Teil ihrer Fussballstars (paywall).
- SRG verlängert TV-Vertrag mit der UefaExterner Link – Bericht der Südostschweiz
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