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Das Edelweiss Village

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Schweizer:innen im Ausland wie Sie sind Teil der Schweizer Geschichte. Müsste die Schweiz ihr Kulturerbe auch im Ausland schützen? Der Auslandschweizerrat setzt sich dafür ein.

Viel Spass mit dem letzten Briefing im Jahr 2021, wir sehen uns 2022 wieder!

En guete Rutsch und bleiben Sie gesund!

Schweizer Bergsteiger in Kanada, im Hintergrund die nach ihnen benannten Berge.
Bruno Engler Archives

In den Rocky Mountains können sechs historische Schweizer Chalets erworben werden.

In der kanadischen Ortschaft Golden steht ein Stück Schweizer Auswanderungsgeschichte zum Verkauf. Ende des 19. Jahrhunderts begannen Bergführer als Saisonniers in den Rocky Mountains zu arbeiten.

Die Reiserei wurde mit der Zeit zu anstrengend. Deshalb baute die Canadian Pacific Railway ein Dorf für die Schweizer Reiseführer: Das Edelweiss Village mit sechs – nicht ganz authenthischen – Chalets in Golden, British Columbia.

Die Schweizer Bergführer galten als Attraktion und sollten helfen, Tourist:innen anzuziehen. Über hundert Jahre später stehen die Chalets leer und sollen verkauft werden. Der Auslandschweizerrat setzt sich dafür ein, die Häuser als Schweizer Kulturerbe erhalten zu können. Doch das könnte an der Finanzierung scheitern.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Gibt es in Ihrer Nähe im Ausland Orte mit Schweizer Geschichte?

Kennen Sie Orte, Gebäude, Kunstobjekte in Ihrem Aufenthaltsland, die eng mit der Schweizer Auswanderungsgeschichte verbunden sind?

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Spital
Keystone / Laurent Gillieron

Die hochschnellenden Corona-Fallzahlen haben den Bundesrat zu einer ausserordentlichen Telefonsitzung veranlagt. Ergebnis: Abwarten und Tee trinken.

Gestern erreichten die Fallzahlen mit rund 19’000 Neumeldungen einen neuen Höchststand in der Pandemie. Deshalb traf sich der Bundesrat heute Nachmittag telefonisch, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

«Die Situation in den Spitälern ist besorgniserregend und die Entwicklung in den nächsten Tagen unsicher. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der Ansteckungen und Hospitalisierungen weiter zunehmen wird«, heisst es in der Medienmitteilung.

Neue Massnahmen will der Bundesrat, der im Vergleich zum Ausland im bisherigen Verlauf gerne zögerte, trotzdem nicht ergreifen. Es sei noch unklar, wie viele der hospitalisierten Personen auf die Intensivpflegestation müssten und die Auswirkungen der Massnamen vom 20. Dezember können nicht genau genug beurteilt werden. «Ein Massnahmenpaket ist aber bereit», falls sich die Lage deutlich verschlechtert. Doch weitergehende Einschränkungen gebe es nur, wenn unbedingt nötig.

  • «Auf die Silvesterparty könnte der grosse Kater folgen», zieht der BlickExterner Link als Fazit.
  • SRF News fasst den Nicht-Beschluss hierExterner Link zusammen.
  • Hier geht es zu unserer Übersicht zur Situation in der Schweiz.
Bundesratsfoto
Bundeskanzlei / Stefano Spinelli

Egal, wie lange sich der Bundesrat mit neuen Massnahmen Zeit lässt: Das Bundesratsfoto kommt überpünktlich zum Jahresende.

Das Gruppenfoto der siebenköpfigen Regierung ist ein jährliches Ritual. Während dem Januarloch wird es zum Volkssport, sich darüber zu empören, lustig zu machen oder zu rätseln, welche Botschaft der Bundesrat damit senden will.

Das diesjährige Motiv hat der neue Bundespräsident Ignazio Cassis ausgesucht. Mit dem pinken Hintergrund will er einen Farbtupfer in die dunkle Pandemie-Zeit bringen.

Die Bundesrät:innen stehen auf dem Bild auf einem Plan des SBB-Streckennetzes. Die SBB hatte dieses Jahr auffällig oft mit Verspätungen zu kämpfen – Ein Kommentar zur zögerlichen Corona-Politik des Bundesrates? Natürlich nicht: Das Streckennetz symbolisiert die Vielfältigkeit und Verbundenheit der Schweiz.

Gefangene tote Mäuse in einem Kessel.
Keystone / Urs Flueeler

Wer einer Gemeinde Mäuseschwänze bringt, wird in der Schweiz dafür bezahlt. Doch in Remetschwil im Aargau ist nun Schluss mit der über 100 Jahre alten Tradition.

Der pensionierte Andreas Schären fängt jeden Monat bis zu 500 Mäuse auf den Feldern von Remetschwil. Er schneidet die Schwänze der Tiere ab und bringt sie auf die Gemeinde: Pro Mausschwanz erhält er einen Franken Entschädigung.

Das ist in Schweizer Gemeinden seit Mäuseplagen in früheren Zeiten eine langanhaltende Tradition. Doch kaum eine Gemeinde hat so einen fleissigen Mäusejäger wie Schären.

Nun wurde es der Gemeinde Remetschwil zu bunt und vermutlich auch zu teuer: Die Zahl der abgegebenen Schwänze sei explodiert. «Weil es keine Pflicht ist, die Tradition fortzuführen, hören wir Ende Jahr auf damit», heisst es von offizieller Stelle.

  • Der Blick berichtet hierExterner Link von diesem kuriosen Stück Dorfpolitik.
  • In den warmen Winter (heute ist bei mir frühlingshafte 13°C) vermehren sich Mäuse wie verrückt, schrieb SRF NewsExterner Link vor einem Jahr.

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