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Etwas Balsam auf unsere verstörten Seelen: Der Internationale Strafgerichtshof ermittelt ab sofort gegen Wladimir Putin – wegen möglicher Kriegsverbrechen in der Ukraine.

Peace and Love aus Bern

Keystone / Sergey Kozlov

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag ermittelt gegen Wladimir Putin – wegen möglicher Kriegsverbrechen in der Ukraine.

Auch Strategieexperten und Russland-Spezialistinnen teilen diesen Eindruck: Der russische Präsident lässt sich durch nichts mehr von der Eroberung der Ukraine abhalten.

Die Städte sind nach wie vor von Millionen von Menschen bewohnt. Und auf sie hat es der Kriegsherr abgesehen, allen voran auf die Hauptstadt Kiew. Man muss also vom Schlimmsten ausgehen für die Menschen, die nicht weg können.

Die Sammlung von Beweismitteln «hat jetzt begonnen», sagte Chefankläger Karim Khan vom Internationalen Strafgerichtshof.

Das Ermittlungs-Team kann dabei auf die Unterstützung von 39 Staaten zählen. Dabei gehe es grundsätzlich darum, herauszufinden, ob Kriegsverbrechen begangen worden seien – und von wem.

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Rasch und unbürokratisch: Die Schweiz öffnet ihre Grenzen für Flüchtende aus der Ukraine.

Schon über eine Million Menschen, mehrheitlich Frauen und Kinder, haben ihre Heimat Ukraine verlassen, um sich vor den russischen Invasoren in Sicherheit zu bringen.

Dafür können sie auch in die Schweiz kommen. Der Status S – das steht für Schutzbedürftige – ermöglicht ihnen, ohne biometrische Reisepässe einzureisen und hier maximal 90 Tage zu bleiben.

Es ist auch klar, dass die Kriegsvertriebenen in der Schweiz bei Privaten leben können. Bisher haben sich über 6600 Personen gemeldet, um Flüchtende bei sich aufzunehmen. Insgesamt stehen für die Kriegsvertriebenen knapp 16’000 Betten in Privatwohnungen zur Verfügung.

Keystone / Martial Trezzini

Die Kandidatur der Schweiz für einen temporären Sitz im UNO-Sicherheitsrat sorgt für eine neuerliche UNO-Debatte.

Dies 20 Jahre nach jener um den Beitritt der Schweiz: 2002 hatte das Stimmvolk an der Urne Ja gesagt zu einer Volksinitiative, die den Beitritt forderte.

«Mit diesem basisdemokratischen Vorgehen konnten wir die Glaubwürdigkeit der Schweiz in der UNO massgeblich stärken», sagt einer der Initianten der Volksinitiative, der langjährige National- und Europarat Andreas Gross.

Diesmal hat das Volk nichts zu sagen. Den Entscheid fällt die UNO-Generalversammlung im Juni. Doch die Schweiz steht mehrheitlich hinter der Kandidatur der Regierung.

Einzig die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei, die zwei von sieben Regierungssitze innehat, ist dagegen. Sie verlangte in der angelaufenen Frühlingssession eine Sondersitzung zum Thema, um die Kandidatur in letzter Minute zu kippen.

Keystone / Anthony Anex

«Wir nähern uns einer Knappheit»: Das sagt der oberste Arbeitsmarktchef der Schweiz.

Die Schweizer Wirtschaft gehört zu den solidesten und robustesten in Europa. Doch es ziehen dunkle Wolken auf.

Das Phänomen ist nicht neu: Fachkräftemangel. Doch dieser dürfte sich in den nächsten Jahren weiter verschärfen, sagt Boris Zürcher, Chef Arbeitsmarkt im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco).

Ein Grund: Mehr und mehr Babyboomer, also Arbeitende aus den geburtenstärksten Jahrgängen in den 1960er-Jahren, werden in Rente gehen.

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